HandballJetzt ist es beschlossene Sache: Der Handballverband Niedersachsen-Bremen (HVNB) wird sich grundlegend verändern. Mit großer Mehrheit und ohne Gegenstimme stimmten die Delegierten beim außerordentlichen Verbandstag in Bremen für eine Satzungsänderung, nach der die Anzahl von bisher elf Regionen zwischen Nordseeküste und Göttingen auf fünf verringert wird. "Damit stehen die neuen Regionen jetzt fest – nun müssen sie noch mit Leben erfüllt werden", sagte der HVNB-Vizepräsident Spieltechnik aus Bremen, Jens Schoof. Mit der Umsetzung der neuen Regionenstruktur und auch mit der ebenfalls beschlossenen Änderung der Spielklassenstruktur können sich die Vereine und Verbände aber noch ein bisschen Zeit lassen: Beides wird erst zur Saison 2024/25 in Kraft treten.
Wie die Region heißen wird, in der die bisherige Region Bremen aufgehen wird, ist noch nicht klar. Namensgebung und Besetzung der Vorstände und Gremien müssen die jeweils betroffenen Regionen auf separaten Versammlungen beschließen. "Das weitere Vorgehen dürfte auch eine Sache für Juristen sein", sagte Jens Schoof. Denkbar, aber keineswegs sicher sei, dass eine Region ihren Namen behalte und ihr die ebenfalls betroffenen Regionen dann beitreten.
Der Bremer Handballverband als bisherige Region wird künftig Teil eines Verbunds aus bisher fünf Regionen sein. Die Regionen Oldenburg, Niedersachsen Mitte und Bremen gehen komplett in die neue Region über. Aus zwei weiteren Regionen kommen Teilbereiche hinzu: von Elbe Weser die Bereiche Bremerhaven/Cuxhaven sowie von Ems-Jade der östliche Bereich mit Vereinen in Varel und Wilhelmshaven.
Jörg Niemeyer