Bereits im vergangenen Jahr war sie wegen einer Entzündung im Knie den ganzen Sommer über ausgefallen. Jetzt hat es Werders talentierte Leichtathletin Hannah Fricke, Athletin im Bundeskader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), noch viel schlimmer erwischt. Wenn an diesem Donnerstag das traditionelle Springermeeting "Jump off" auf Platz 11 ausgetragen wird, dann ist sie zwar dabei. Aber nur als Zuschauerin und an Krücken. Sie habe sich das Kreuzband gerissen, berichtet Werders Sportwart Andrei Fabrizius.
Passiert sei das Unglück bereits am 1. Mai im Rahmen eines Meetings in Garbsen. Hannah Fricke, vielseitig begabt, wollte sich im Speerwurf ausprobieren – und sei beim Anlauf umgeknickt, erzählt Fabrizius. Im Knie sei das eine Kreuzband gerissen, das andere angerissen, wie ein MRT ergeben habe. Eine sofortige Operation hätten die Ärzte nicht durchführen wollen. Man wollte erst warten, bis das angerissene Band wieder stabiler ist. Andernfalls hätte die Gefahr bestanden, dass auch noch das zweite Band reißt. Der OP-Termin sei auf den 2. Juni verschoben worden. Der Abiturientin, die im Juli 17 Jahre alt wird, wird wohl erst im Sommer 2024 wieder zu Wettkämpfen antreten können.