Beachvolleyball
Nach der German Beach Tour (GBT) ist vor der German Beach Tour. So sieht es aus vorm Bremer Hauptbahnhof, wo am Sonntag das erste Beachvolleyball-Turnier der Serie endete und wo am Donnerstag das zweite beginnt. Die Anlage, für die inklusive eines Nebenplatzes 550 Tonnen Sand nach Bremen gebracht worden sind, wird also noch eine weitere Woche zwischen Bahnhof und Überseemuseum stehen. Gefördert von der WFB (Wirtschaftsförderung Bremen), soll sie die Attraktivität des Geländes erhöhen. Und soll nicht nur Sportpublikum, sondern auch Laufkundschaft anlocken. Zum zusätzlichen Kick wurde der sportliche Verlauf des Turniers. Das Team mit Bremer Wurzeln beziehungsweise starkem Bremer Bezug siegte sich ins Finale. Dort trafen Kim van de Velde und Chenoa Christ auf die Titelverteidigerin und Olympiasiegerin von 2016, Kira Walkenhorst. Im vergangenen Jahr hatte Walkenhorst mit Anna-Lena Grüne das Endspiel kampflos gewonnen. Diesmal trat Kira Walkenhorst mit ihrer neuen Partnerin Anna Behlen an.
Kampflos wurde es 2023 überhaupt nicht. In einem umkämpften wie hochspannenden Match triumphierten schließlich Kim van de Velde und Chenoa Crist, sie siegten nach drei Sätzen (21:18, 16:21, 20:18).