Eishockey
Ein durchwachsenes Wochenende liegt hinter den Weserstars. Nachdem der Eishockey-Regionalligist das Heimspiel gegen den Hamburger SV mit 6:3 (4:2, 0:1, 2:0) gewonnen hatte, kam er bei der 1:9 (0:3, 1:1, 0:5)-Auswärtsniederlage gegen die Salzgitter Icefighters unter die Räder. Nach 14 der insgesamt 28 Hauptrundenspiele steht fest: Die Bremer werden es sehr schwer haben, die Play-offs in diesem Jahr zu erreichen. „Es müsste schon alles passen“, sagt Andreas Niewiera, Sportlicher Leiter der Weserstars. Am Wochenende passte es nur gegen den HSV. In einem richtig guten Eishockeyspiel siegten die Bremer nach Toren von Lars Hanewinkel (3), Noah Holm, Jonah Henderson und Anton Gluchich auch in der Höhe verdient. Das galt für die Niederlage in Salzgitter eher nicht: Allein sechs ihrer neun Gegentore kassierten die Weserstars in Unterzahl, oft nach „fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen“ (Niewiera). Dabei war das Spiel ansonsten weitgehend ausgeglichen verlaufen, mit einem Ehrentreffer von Andrew McPherson.