Tischtennis
Nach zwei Stunden hätte die Partie beendet sein können, es gab Matchbälle. Sie dauerte aber drei Stunden. Erst dann stand endgültig fest: Das Tischtennis-Team des SV Werder hat sein Bundesliga-Spiel beim 1. FSV Mainz mit 3:1 gewonnen. Werder Topspieler Mattias Falck hatte im vierten Satz gegen Luka Mladenovic seinen zweiten Matchball nutzen können. Zuvor sah Kirill Gerassimenko trotz Handicap und Reisebelastung gegen Carlo Rossi schon wie der sichere Sieger aus. Nach 2:1-Satzführung lag er im vierten Satz relativ souverän vorn und kam zu zwei Matchbällen. Es waren zugleich Matchbälle fürs Teams. In der ersten Begegnung des Tages konnte sich Christian Pletea gegen Luka Mladenovic durchsetzen, es war sein erster Sieg im Einzel für den SV Werder. Im zweiten Spiel war Mattias Falck seiner Rolle als Favorit gerecht geworden, als er Andrei Plutuntica besiegte. Doch Gerassimenko vergab die Matchbälle. Rossi durfte jubeln, den in der Weltrangliste deutlich besser platzierten Gegner geschlagen zu haben. Es folgte der Satz des Tages, zumindest, was die Spannung anbelangt. Mattias Falck benötigte als Favorit gegen Luka Mladenovic schließlich neun Satzbälle, ehe er mit 19:17 gewann. In Satz Nummer zwei erwischte es Falck bei einer Reaktion auf einen Netzroller in der Rückenmuskulatur. Er verlor den Satz, doch er zog das Match trotz des zwickenden Rückens durch. Noch einen Satz wollte er nicht mehr abgeben.