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Werder siegt in Mainz 3:1

16:57
22.01.2023

Tischtennis

Nach zwei Stunden hätte die Partie beendet sein können, es gab Matchbälle. Sie dauerte aber drei Stunden. Erst dann stand endgültig fest: Das Tischtennis-Team des SV Werder hat sein Bundesliga-Spiel beim 1. FSV Mainz mit 3:1 gewonnen. Werder Topspieler Mattias Falck hatte im vierten Satz gegen Luka Mladenovic seinen zweiten Matchball nutzen können. Zuvor sah Kirill Gerassimenko  trotz Handicap und Reisebelastung  gegen Carlo Rossi schon wie der sichere Sieger aus. Nach 2:1-Satzführung lag er im vierten Satz relativ souverän vorn und kam zu zwei Matchbällen. Es waren zugleich Matchbälle fürs Teams. In der ersten Begegnung des Tages konnte sich Christian Pletea gegen Luka Mladenovic durchsetzen, es war sein erster Sieg im Einzel für den SV Werder. Im zweiten Spiel war Mattias Falck seiner Rolle als Favorit gerecht geworden, als er Andrei Plutuntica besiegte. Doch Gerassimenko vergab die Matchbälle.  Rossi durfte jubeln, den in der Weltrangliste deutlich besser platzierten Gegner geschlagen zu haben. Es folgte der Satz des Tages, zumindest, was die Spannung anbelangt. Mattias Falck benötigte als Favorit gegen Luka Mladenovic schließlich neun Satzbälle, ehe er mit 19:17 gewann. In Satz Nummer zwei erwischte es Falck bei einer Reaktion auf einen Netzroller in der Rückenmuskulatur. Er verlor den Satz, doch er zog das Match trotz des zwickenden Rückens durch. Noch einen Satz wollte er nicht mehr abgeben.

Olaf Dorow

Damen des Club zur Vahr müssen um den Klassenerhalt zittern

15:58
22.01.2023
Hockey

Die Leistung passte zweimal nicht zum Ergebnis – und so müssen die Zweitliga-Damen des Club zur Vahr mehr denn je um den Klassenerhalt in der Hockey-Hallenrunde bangen. Am Sonnabend hatte die Mannschaft von Trainer Dennis Ströder den favorisierten Klipper THC Hamburg am Rande einer Niederlage, musste sich aber mit 3:5 geschlagen geben. Am Sonntag folgte für das Tabellenschlusslicht aus Bremen das wichtige Duell beim Vorletzten DHC Hannover. Die Mannschaft aus der Vahr kämpfte um die ersten Punkte in dieser Saison, nutzte aber keine einzige der guten Chancen und rannte so in eine 0:3-Niederlage.

"Schon am Samstag waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft, das war ein tolles Spiel – wir haben es nur nicht hinbekommen, unsere Torchancen und Kreiseintritte in Tore umzuwandeln", sagte Ströder. In Hannover wiederholte sich das Bild: "Der Gegner stellte sich nur hinten rein, wir konnten unsere Chancen nicht nutzen. Wenn man die Tore nicht macht, bringt es nichts, dass man besser gespielt hat."

Weil DHC Hannover nun drei Punkte mehr hat und die Tordifferenz der Bremerinnen erheblich schlechter ist, gibt es nur noch einen Weg, den Abstieg in die Regionalliga Nord zu vermeiden: Ein Sieg im Rückspiel gegen DHC Hannover sowie ein weiterer Punktgewinn in den Spielen gegen Heimfeld oder Hannover 78.

Jean-Julien Beer