Letztes Update:
20221122134721

Weserstars kassieren unglückliche Niederlage

11:16
21.11.2022

Eishockey

Es sah sehr nach einem Unentschieden aus, aber dann schlug der Gegner doch noch zu. „Eine ganz bittere und unglückliche Niederlage“, meinte Andreas Niewiera nach dem 2:3 (1:2, 1:0, 0:1) der Weserstars beim Hamburger SV. Bis vier Minuten vor dem Ende hatte der Sportliche Leiter angesichts des 2:2-Zwischenstandes noch eine berechtigte Hoffnung auf Punkte in diesem Spiel der Eishockey-Regionalliga gehabt. Dann aber erzielte der HSV seinen dritten Treffer, und weil die Schlussoffensive der Bremer verpuffte, wurde nichts aus einem Teilerfolg. Dabei hatten die Weserstars sich durchaus verbessert gezeigt. „Ich habe Fortschritte gegenüber den letzten Spielen gesehen“, so Niewiera. Vor allem war der Gast disziplinierter als zuletzt angetreten. Er scheiterte am Ende auch an einem starken HSV-Goalie Jonte Flügge: Der Schlussmann des Gastgebers hielt nicht weniger als 42 Schüsse.

Tore: 0:1 McPherson (8.), 1:1 Oertel (16.), 2:1 Savchenko (17.), 2:2 Wieczorek (29.), 3:2 Höffgen (56.).


Stefan Freye

GGC-Paar Dingis/Gigli Dritter in Bangkok

11:10
21.11.2022

Tanzsport

Die weite Reise hat sich gelohnt: Bei den WDSF Open Latein in Bangkok belegten Daniel Dingis/Alessia Gigli vom Grün-Gold-Club Bremen im Finale den zweiten Platz. Das Bremer Duo, das den Trip nach Bangkok auch nutzte, um die thailändische Hauptstadt zu besichtigen, war mit dieser Platzierung in der Endrunde das beste von drei deutschen Paaren. Bis nach Lettland reisten derweil Dimitrii Kalistov und Luna Maria Albanese. Die amtierenden Weltmeister der Altersklasse Junioren II Latein starteten bei den WDSF Youth Open in Salaspils in der nächsthöheren Klasse und gewannen dieses mit 20 Paaren besetzte Turnier. Ebenfalls in Salaspils/Lettland startete das Grün-Gold-Duo Alessandru Novikau/Kathrin Klaas im WDSF-Turnier U21 Latein und belegte unter neun Paaren einen guten dritten Platz.

Frank Büter

Eisbären-Niederlage auch in Trier

18:52
20.11.2022

Basketball

Der erste Versuch von der Drei-Punkte-Linie: nicht im Korb. Der zweite: auch nicht. Die ersten Freiwürfe: daneben. So ging es los für die Eisbären Bremerhaven bei ihrem Zweitliga-Spiel bei den Gladiators Trier. Und irgendwie blieb es die ganze Zeit so. Natürlich warfen sie Körbe, aber es waren erneut viel zu wenig. Die Mannschaft von Cheftrainer Steven Key verlor auch dieses Spiel. Trier zog durch das 84:69, das den ersten Trierer Heimsieg in dieser Saison bedeutete, in der Tabelle vorbei, die Eisbären sind nach dieser vierten Niederlage in Folge nur noch 16. der Pro A. Sie spielen demnächst gegen Schwenningen, danach gegen Leverkusen. Nach acht Spieltagen sind das die beiden Mannschaften, die noch hinter den Bremerhavenern stehen in der Tabelle.


„Wir müssen als Team funktionieren und dürfen nach Rückstanden nicht auseinanderfallen", hatte Kapitän Robert Ohle vor der Reise nach Trier gesagt. Auseinandergefallen ist die Mannschaft nicht nach einem Rückstand. Das Problem war aber, dass schon nach wenigen Minuten ein gehöriger Abstand entstanden ist, den die Eisbären nie kleiner als neun Punkte bekamen. Bereits zur Halbzeit lagen die Gladiators vor ihren rund 1600 Fans mit 45:31 vorn. Im dritten Viertel konnten sie sich sogar eine temporäre Korbflaute leisten, ohne dass ihnen die Gäste allzu gefährlich nahekamen.

Olaf Dorow