Letztes Update:
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Filimon Gezae trotz kurzer Pause erneut schnell unterwegs

15:21
26.04.2022
Marathon

Nur drei Wochen nach seinem erfolgreichen Marathon-Debüt ist Filimon Gezae von der LG Bremen-Nord erneut über die 42,195 Kilometer lange Strecke angetreten. Beim Hamburg-Marathon kam er als 33. der rund 5000 Läufer ins Ziel. Mit 2:26:43 Stunden gelang ihn dabei die nächste Spitzenzeit, was angesichts der kurzen Regenerationspause nach dem letzten Rennen umso erstaunlicher erscheint. Gezae hatte Anfang April in Hannover den kalten Temperaturen zum Trotz 2:25:28 Stunden geschafft. In Hamburg stürmte er noch einmal schneller los und hatte die Zehn-Kilometer-Marke bereits nach 31:35 Minuten passiert. Nikas Schröder (Let's Run Bremen), Dritter des Bremen-Marathons 2021, wurde in Hamburg mit einer Zeit von 2:39:49 Stunden 80. – und war damit der fünftschnellste Läufer der Altersklasse M45.

Olaf Dorow

Pinguins verpflichten früheren NHL-Profi als Cotrainer

14:45
26.04.2022

Eishockey

Neben dem langjährigen Kapitän Mike Moore und den Profis Tye McGinn, Stanislav Dietz, Anders Krogsgaard, Peter Trska, Simon Stowasser und Tamas Kanya wird auch Assistenztrainer Martin Jiranek die Fischtown Pinguins verlassen. Gerüchteweise wechselt Jiranek zu einem Klub in Süddeutschland. Es sei "ein zunächst scheinbar nur schwer zu verschmerzenden Abgang", teilte der DEL-Klub aus Bremerhaven mit. Man habe jedoch schnell reagieren – und mit dem 37-jährigen Alexander Sulzer jemanden verpflichten können, der seine Aufgaben "mit seiner Erfahrung mit Sicherheit par excellence zu lösen weiß". Sulzer war bis vor zwei Jahren als Profi aktiv und erfolgreich. Geboren in Kaufbeuren, spielte er in der NHL für die Nashville Predators, die Vancouver Canucks oder die  Buffalo Sabres, eher er 2011 nach Deutschland zurückkehrte. Er stand bei den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG unter Vertrag, bevor er eine Hospitanz beim Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau antrat.

Olaf Dorow

Bremer Squash-Club wird Bundesliga-Fünfter

13:28
26.04.2022

Squash

Mit Platz fünf in der Squash-Bundesliga Nord hat der Bremer SC die Saison beendet. Das ist weniger, als der Vorjahreszweite erwartet hatte, entspricht aber den aktuellen Möglichkeiten. Die Topspieler standen BSC-Präsident Willi Eickworth auch an den letzten beiden Spieltagen nicht zur Verfügung. Der 4:0-Erfolg beim Schlusslicht SC Hasbergen und die 0:4-Heimniederlage gegen Spitzenreiter Paderborner SC entsprachen deshalb durchaus den Erwartungen. Ohne Patrick Rooney und Sam Todd ist der BSC gegen Paderborn einfach chancenlos. „Wir müssen sparsam mit unseren Ressourcen umgehen“, sagt Eickworth. Es wäre erneut recht kostspielig geworden, die Spitzenkräfte einzusetzen. Das Team trat stattdessen mit Altmeister Heiko Schwarz an Position zwei an und hatte dessen tschechischen Bekannten David Zeman auf den Spitzenplatz gesetzt. Die Positionen drei und vier gingen an Felix Göbel und Simon Wolter. Die spannendsten Fragen betreffen nun die Zukunft. Nach wie vor ist  ungeklärt, was aus der Woltmershauser Sportwelt angesichts der Entwicklung des Tabakquartiers wird. „Ich habe keine gesicherten Erkenntnisse, gehe aber davon aus, dass es weitergeht“, sagt Willi Eickworth. Ähnlich optimistisch ist er hinsichtlich des bereits 42-jährigen Heiko Schwarzer. Der Routinier reist mittlerweile zwar aus Prag zu den Spielen an, hat aber seine Bereitschaft signalisiert. Ob das auch für Rooney und Todd gilt, ist fraglich. „Ich weiß, dass andere Mannschaften an ihnen interessiert sind“, so Eickworth.

Olaf Dorow