Beachhandball
Das deutsche Beachhandball-Nationalteam der Männer hat bei der Europameisterschaft im Vergleich mit den anderen Teilnehmern mittelmäßig abgeschnitten. 18 Länder waren in Varna dabei. Die deutschen Spieler, mit Matthew Wollin auch einer des HC Bremen, landeten auf Rang zwölf. Aber der Reihe nach:
Als Gruppendritter ging es in die Hauptrunde. Dort unterlag die Auswahl von DHB-Trainer Konrad Bansa erst gegen Polen im Shootout (1:2 – 21:14, 16:22, 8:10). Dann folgte ein 0:2 gegen die Kroaten (20:26, 12:19). Mit einem Sieg gegen Schweden beendete das Team die Hauptrunde (2:0 – 27:20, 21:13).
Der Auftakt in die abschließenden Platzierungsspiele glückte mit einem 2:0 gegen die Türkei (23:16, 29:28). Was gegen die Türkei noch rund lief, funktionierte gegen Italien nicht mehr: 0:2 (13:26, 16:23). Damit traten die Männer zum Spiel um Platz elf an – wieder gegen Schweden. Diesmal siegten die Skandinavier mit 2:0 (20:16, 21:16).
Weitaus besser, ja bestmöglich, verlief die EM für die deutschen Frauen: Mit einem 2:0 im Endspiel gegen Dänemark wurden sie Europameisterinnen. „Ich finde keine Worte, das ist einfach nicht zu glauben“, erklärte DHB-Coach Alexander Novakovic nach Abpfiff des Endspiels. Eine in Bremen aktive Spielerin war nicht dabei.