Tischtennis
Innerhalb von drei Tagen hatten sie gegen die Premium-Teams des deutschen Tischtennis anzutreten, beide Male waren sie dran. Am Sonntag beim Pokalsieger Saarbrücken hätte Mattias Falck dem Spiel beinahe eine Wendung Richtung Werder gegeben, am Mittwoch war es gegen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Düsseldorf Hunor Szöcs, der Werder einen sehr wertvollen Punkt hätte einspielen können. Doch erneut siegte schließlich der Favorit 3:1.
Unerwartet spannend hatte sich es entwickelt, das Duell zwischen Szöcs und Düsseldorfs Spitzenmann Anton Källberg. Ein Duell, dessen Vorzeichen kaum eindeutiger hätten sein können. Källberg hatte in den vergangenen Monaten in der Liga alle seine Spiele gewonnen, Szöcs hatte alle verloren. Doch immer lauter hallten die Rufe des Bremers für einen gewonnen Punkt durch die Halle, er holte den ersten und dritten Satz, er hielt die Partie auch im fünften bis zu 7:7 offen. Am Schluss aber holte doch der Favorit den Punkt zum 1:1. Im ersten Einzel war es wie erwartet gelaufen, Werder Spitzenmann Mattias Falck hatte wenig Probleme beim glatten Dreisatz-Sieg gegen Sharath Kamal Achanca.
Im rein schwedischen Duell zwischen Doppel-Weltmeister Mattias Falck und Anton Källberg konnte dann die Entscheidung fallen – oder sollte aufgeschoben werden. Weil es zuvor auch im Spiel zwischen dem Düsseldorfer Kristian Karlsson und dem Bremer Kirill Gerassimenko den erwarteten Borussia-Sieg gab, musste Falck gegen den Landsmann gewinnen, um Werder noch eine Chance zu erhalten. Källberg ließ die Chance nicht zu. So schwer er sich gegen Hunor Szöcs getan hatte, so konzentriert wirkte er im Duell der Top-Spieler. Er gewann, ohne einen Satz abgeben zu müssen.