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Sandra Dinkeldein wird in Chemnitz zweimal Dritte

13:47
24.01.2022

Leichtathletik

Die Werder-Sprinterin Sandra Dinkeldein ist von einem Hallen-Meeting in Chemnitz mit zwei dritten Plätzen zurückgekehrt. Im Endlauf über 60 Meter steigerte sie sich trotz eines Fehlers am Start auf 7,48 Sekunden und näherte sich damit ihrer Bestleistung. Vor zwei Jahren war sie in Leipzig nach 7,38 Sekunden im Ziel und wurde Sechste der Deutschen Hallenmeisterschaften. Trainer Andrei Fabrizius war auch mit ihrem Chemnitzer Resultat über 200 Meter sehr zufrieden. Sandra Dinkeldein lief 24,24 Sekunden. So schnell sei die 28-Jährige noch nie in eine Saison gestartet, sagte Fabrizius. Sprinttalent Noah Olabisi konnte nicht wie geplant mitreisen nach Sachsen, als Corona-Kontaktperson saß er stattdessen daheim in Quarantäne.

Olaf Dorow

Torhungrige Werder-Frauen - 13:1 gegen Delmenhorst

10:35
24.01.2022

Fußball

Mit einem hohen Testspiel-Erfolg ist die Vorbereitung der Werder-Frauen auf die Fortsetzung der Bundesliga-Saison weitergegangen. Das Team von Trainer Thomas Horsch besiegte den Regionalligisten TV Jahn Delmenhorst mit 13:1. Christin Meyer gelangen gleich fünf Tore, die weiteren Treffer erzielten Maja Sternad (2), Nina Lührßen, Tuana Keles, Katharina Schiechtl, Reena Wichmann, Michelle Ulbrich und Agata Tarczyńska, die nach langer Verletzungspause zu ihrem Comeback gekommen war. An diesem Mittwoch wollen die Werder-Frauen gegen die Jungen vom JFV Bremerhaven bestehen, am Sonntag soll abschließend gegen den Hamburger SV getestet werden. In der Bundesliga soll es am 6. Februar beim Spitzenteam VfL Wolfsburg weitergehen.

Olaf Dorow

ATSV Habenhause erlebt Woche zu Vergessen

18:35
23.01.2022

Handball

Die vergangene Woche war für die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen eine Woche zum Vergessen. Dass diese am Sonntag auch noch mit einer 26:33 (11:17)-Niederlage bei LIT 1912 II endete, passte ins Bild. Wenigstens waren die Ergebnisse der Konkurrenz im Sinne des ATSV verlaufen, auch wenn dies eher ein schwacher Trost blieb.

Die Vorbereitung auf das Match in Ostwestfalen war alles andere als optimal: Nachdem sich ein Spieler mit dem Coronavirus infiziert hatte, waren die ATSV-Trainingseinheiten am Montag und Dienstag abgeblasen worden. Die Sicherheit aller Beteiligten ging vor, schließlich hatten zwei Tage vorher ja auch alle zusammen im Bus nach Ahlen gesessen. So weit, so schlecht.

Als am Mittwoch dann auch noch der Schnelltest ihres Trainers Matthias Ruckh positiv anschlug, fiel prompt die nächste Übungseinheit ins Wasser. Damit blieb nur noch das Donnerstagstraining übrig, vor welchem das Team die Nachricht vom Positiv-Ergebnis von Ruckhs PCR-Test erreichte. „Solch eine Situation drückt auf die Stimmung, die spielt in den Köpfen mit“, sagt der Co-Trainer Lars Röwer. Ergo nahm er die Geschicke bei den Blau-Weißen am Spielfeldrand gegen die Bundesliga-Reserve des TuS Nettelstedt in die Hand. Dort lag seine Mannschaft bis zum 7:8-Rückstand noch gut im Rennen, ehe sie aus dem Tritt kam und über 8:13 einem Sechs-Tore-Pausenrückstand hinterherlief. Dieser wuchs kurz nach dem Seitenwechsel auf neun Treffer an (12:21), der darauf folgende Habenhauser Zwischenspurt zum 20:23 reichte zur Wende nicht aus (41.).

Sieben Mal muss Habenhausen noch in seiner Staffel antreten, fünf Punkte beträgt der Abstand aus der Abstiegsrunde heraus zum wichtigen sechsten Platz. „Wir sind überzeugt, dass wir das noch in der eigenen Hand haben“, sagt Röwer. Das enorme Verletzungspech brachte seinem Team zuletzt 1:11 Punkte in Folge ein, „trotzdem sind wir mit unseren Gegnern auf Augenhöhe, wir müssen den Bock bloß mal umstoßen.“  Mirco Wähmann gab nach seiner Verletzungspause ein Comeback von wenigen Minuten, am kommenden Sonntag erwartet der ATSV den Vorletzten TV Cloppenburg.

ATSV Habenhausen: Steffens, Berdar, Sommerfeld; Rauer, Helbig, Heller, B. Wähmann (3), Meier (3), L. Schluroff (2), M. Wähmann, Rojahn, Kragesteen (8), Hintke (3), Ahrens (1), Feller (6)

Olaf Dorow