Eishockey
Es bleibt dabei. Wenn die Pinguins aus Bremerhaven und die Pinguine aus Krefeld sich auf dem Eis treffen, dann geht's hinterher fast immer den Pinguins besser als den Pinguinen. Das 4:3 (2:0, 1:2, 0:1, 1:0) der Fischtown Pinguins nach Verlängerung war im 23. DEL-Duell gegen die Krefelder der 21. Erfolg für das Team aus dem Norden. Nach klarer Führung hätten es allerdings drei statt nur zwei Punkte sein können beziehungsweise müssen. Am Donnerstag trifft die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch auf die Düsseldorfer EG, erneut daheim in der Eisarena, erneut ohne Publikum. Die Corona-Auflagen hatten in der Arena erstmals seit November 2020 wieder für eine Geisterkulisse gesorgt. Wären Fans zugelassen, hätten sie bereits nach sieben Minuten jubeln können. Ziga Jeglic hatte seinen Schläger geschickt in einen Schuss von Vladimir Eminger halten können und damit für die Führung gesorgt. Auf einen Pass von Stanislav Dietz folgte in der 16. Minute das 2:0 durch Miha Verlic, der beim ersten Power-Play im zweiten Drittel auf 3:0 erhöhte (25.). Wer dachte, das Spiel sei quasi schon gelaufen, hatte falsch gedacht: Während Jan Urbas eine Großchance ungenutzt ließ, holte Krefeld den Rückstand durch Lucas Lessio (31.), Eduard Lewandowski (35.) und Alexander Weiß (50.) komplett auf. Es dauerte bis in die Verlängerung, bis die Fischtown Pinguins ihren Sieg wirklich gesichert hatten. Erneut war es Miha Verlic, der mit einem energischen Schuss und damit seinem dritten Treffer dafür sorgte, dass Bremerhaven nach der verspielten Führung wenigstens zwei Punkte blieben.