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20211228210119

Heidergott verlässt SV Werder

13:50
27.12.2021

Handball

Der SV Werder Bremen und Merle Heidergott haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung verständigt. „Merle Heidergott hat vor einiger Zeit angekündigt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich über einen längeren Zeitraum nicht trainings- und spielfähig sein wird“, sagte Martin Lange, Vorsitzender Handball beim SV Werder, dessen Damenteam seit Jahren in der zweiten Bundesliga spielt. Fast immer dabei: Rückraumspielerin Merle Heidergott, die 2005 vom VfL Oldenburg nach Bremen gewechselt ist. In der vorvergangenen Saison lief sie für den Erstligisten HSG Blomberg-Lippe auf, ehe sie 2020 zum SV Werder zurückkehrte.


Aufgrund der in dieser Saison besonders angespannten Personalsituation schaut sich Werder laut Martin Lange nach einem Ersatz um. Etliche wichtige Spielerinnen fallen wegen Verletzungen längerfristig aus. Bis Mitte Februar sei für das laufende Spieljahr eine Nachverpflichtung noch möglich, sagte der Abteilungschef. Derzeit belegt das Team von Trainer Robert Nijdam in der Tabelle Rang 13 und damit den ersten Nicht-Abstiegsplatz. „Wir haben angeboten, jegliche Unterstützung zu leisten, die notwendig ist, um der Spielerin zu helfen. Merle hat jedoch darum gebeten, aus dem Vertragsverhältnis aussteigen zu können", sagte Martin Lange. Der Verein und die 26 Jahre alte Spielerin hätten sich dann "nach langer und intensiver Beratung und Einschätzung der aktuellen Situation des Teams auch darauf geeinigt.“  Heidergotts Vertrag wäre noch bis zum Sommer 2022 gelaufen.

Olaf Dorow

Friederike Huber gelingt starkes Comeback

12:58
27.12.2021

 Ski alpin

Die 17-jährige Rennsportlerin Friederike Huber, aktuell größtes Talent im Bremer Skiverband, ist mit Erfolg in den Wettkampf-Modus zurückgekehrt. Im Riesenslalom des sogenannten Christmas Races in Olang, Südtirol schaffte sie es in der starken nationalen Konkurrenz mit Startnummer 74 bis auf Rang elf. 35 Tore mit 33 Richtungsänderungen waren zu bewältigen, bei einer Höhendifferenz von 250 Metern. Friederike Huber (Bremer Ski-Club) war auf dem 1200 Meter langen Kurs nach 52,87 Sekunden im Ziel. Und war damit nur 1,3 Sekunden langsamer als die Siegerin Anna Mast (Skiclub Enzkösterle/Schwarzwald).

Im Januar dieses Jahres war die Schülerin aus Oberneuland bei einem internationalen Rennen in Berchtesgarden schwer gestürzt, das Kreuzband war gerissen. Es folgte ein mühseliges Reha- und Aufbauprogramm. Nach ersten Versuchen in den Skihallen von Bispingen, in den Niederlanden und Belgien ging es im Herbst zu ersten Schneetrainings in Olang beziehungsweise Sölden. Für den Januar 2022 sind zunächst die westdeutschen Meisterschaften in Maria Alm (Salzburgerland) angepeilt. Lässt es die Corona-Lage zu, stehen Ende Januar in Steinach am Brenner die Bremer Skimeisterschaften auf dem Programm.

Olaf Dorow