Handball
Der SV Werder Bremen und Merle Heidergott haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung verständigt. „Merle Heidergott hat vor einiger Zeit angekündigt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich über einen längeren Zeitraum nicht trainings- und spielfähig sein wird“, sagte Martin Lange, Vorsitzender Handball beim SV Werder, dessen Damenteam seit Jahren in der zweiten Bundesliga spielt. Fast immer dabei: Rückraumspielerin Merle Heidergott, die 2005 vom VfL Oldenburg nach Bremen gewechselt ist. In der vorvergangenen Saison lief sie für den Erstligisten HSG Blomberg-Lippe auf, ehe sie 2020 zum SV Werder zurückkehrte.
Aufgrund der in dieser Saison besonders angespannten Personalsituation schaut sich Werder laut Martin Lange nach einem Ersatz um. Etliche wichtige Spielerinnen fallen wegen Verletzungen längerfristig aus. Bis Mitte Februar sei für das laufende Spieljahr eine Nachverpflichtung noch möglich, sagte der Abteilungschef. Derzeit belegt das Team von Trainer Robert Nijdam in der Tabelle Rang 13 und damit den ersten Nicht-Abstiegsplatz. „Wir haben angeboten, jegliche Unterstützung zu leisten, die notwendig ist, um der Spielerin zu helfen. Merle hat jedoch darum gebeten, aus dem Vertragsverhältnis aussteigen zu können", sagte Martin Lange. Der Verein und die 26 Jahre alte Spielerin hätten sich dann "nach langer und intensiver Beratung und Einschätzung der aktuellen Situation des Teams auch darauf geeinigt.“ Heidergotts Vertrag wäre noch bis zum Sommer 2022 gelaufen.