Letztes Update:
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Werder kassiert Packung

17:34
20.12.2021

Handball

Für die jungen Handball-Frauen des SV Werder II kam es zum Jahresende noch einmal knüppeldick. Sie kassierten mit der 27:42 (12:18)-Derbyniederlage beim TV Oyten die dritte deftige Packung in Folge mit mindestens 40 Gegentoren. Die zwölfte Saisonniederlage des „Juniorteams“ lässt es gegenüber dem Tabellennachbarn aus Oyten auf sechs Punkte zurückfallen, der Gang in die Abstiegsrunde nimmt zehn Spieltage vor dem Staffelende deutliche Konturen an. „Wir haben super angefangen und konnten die ersten 20 Minuten gut mithalten“, lobte Werders Trainerin Renee Verschuren, „danach haben wir zu viele Fehler gemacht.“

Werder: Schikorra, Hinrichs; Lüdersen, Budde (3), Jarocki, Klintworth (2), Legostaev (3/1), Mackowiak (1), Schmiemann, Schultz (1), Hübner (3), Jopp (4), Rißland (2), Steinhoff (8).

Olaf Kowalzik

Keine Punkte für die Weserstars

17:28
20.12.2021

Eishockey

Keine Punkte im Auswärtsspiel beim Adendorfer EC und ein Spielabbruch aufgrund einer Verletzung – das Wochenende in der Eishockey-Regionalliga verlief nicht gerade positiv für die Weserstars. In sportlicher Hinsicht sorgte die 6:8 (2:3, 1:2, 3:3)-Niederlage in Adendorf für Sorgenfalten. Mal wieder hatten die Weserstars den Beginn verschlafen und so schnell die Bürde eines 0:3-Rückstandes zu tragen gehabt. Zwar erholte sich der Gast schon bald und gestaltete das Geschehen recht offen. Doch in den entscheidenden Momenten behielt der Gegner die Oberhand. „Wir waren in Überzahl und in Unterzahl einfach schlecht“, so Andreas Niewiera, der Sportliche Leiter. Am Ende revanchierte sich der AEC damit für ein denkwürdiges Spiel im Paradice: Das Hinspiel hatten die Weserstars nach einem 0:5-Rückstand noch mit 8:6 gewonnen.

Am Freitag hatte sich in der Eishalle dagegen eine tragische Szene abgespielt: Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV war Gäste-Stürmer Pascal Heitmann mit Weserstar Bastian Hoffmann zusammengeprallt und hatte kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Der Hamburger musste in eine Klinik gebracht werden, wo eine Gehirnerschütterung festgestellt wurde. Er konnte zwar noch am Abend die Heimreise antreten, das Spiel indes wurde beim Zwischenstand von 4:2 abgebrochen. „Der HSV war emotional nicht mehr in der Lage zur Fortsetzung“, so Niewiera. Der Hintergrund: Erst vor zwei Jahren hatte sich ein HSV-Spieler im Einsatz schwer verletzt. Er gilt bis heute als Pflegefall.

Stefan Freye