DEL: Bietigheim - Fischtown 0:2
Christian Wejse und Jan Urbas haben die Fischtown Pinguins wieder zurück in die Erfolgsspur gebracht. Im Sonntagabendspiel gewannen die Gäste bei den Bietigheim Steelers verdient mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0). Zwei Tage nach der bitteren 3:7-Niederlage gegen Nürnberg wollte Fischtown noch das Wochenende retten. Wie das gehen sollte, hatte Verteidiger Phillip Bruggisser (kam im Oktober nach Bremerhaven) schon im Vorfeld verraten. "Wir müssen unsre Defensivarbeit verbessern und dann auf Fehler von Bietigheim lauern. Das ist unsere Chance", erklärte der Däne.
Überhaupt scheint die mangelnde Konstanz in dieser Saison ein Problem von Fischtown zu sein. Vor dem Auswärtsspiel in Bietigheim (Baden-Württemberg) gewann und verlor das Popiesch-Team jeweils elf Spiele nach regulärer Spielzeit – zu wenig, um ganz nach oben zu kommen. Aber zu viel, um in der Tabelle nach unten schauen zu müssen. "Wir müssen an unserer Konstanz arbeiten", befand Brugisser dann auch mit Blick auf die laufende Saison.
Das Spiel bei den Bietigheim Steelers konnte Fischtown durchaus optimistisch angehen. Die Bilanz bisher: Von 59 Begegnungen gewann Bremerhaven 35 Partien, das Torverhältnis lag bei 205:169 – aber auf dem Eis kümmerte sich niemand mehr um die Statistik. Nach erstem Abtasten waren die Gäste die agilere Mannschaft. Aber es sollte bis zur ersten Überzahl dauern, bis Fischtown in Führung ging. Christian Wejse traf mit einem Rebound zum 1:0, nachdem er zunächst dem Steelers-Keeper die Sicht bei einem Schuss nahm, dann aber den abgewehrten Puck handlungsschnell ins Tor schob – eine verdiente Führung nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel blieb torlos, Fischtown spulte die Partie aber relativ souverän runter. Spannender wurde es im letzten Drittel. Doch das Team von Trainer Popiesch musste bis zur 44. Minute warten, dann erst wurde das zweite Mal am Abend gejubelt. Jan Urbas schloss einen Konter perfekt ab und erzielte die verdiente Zwei-Tore-Führung. Daran sollte sich nichts mehr ändern.