Letztes Update:
20211102114353

Dezimiertes Rugby-Team von 1860 verliert im Kellerduell

11:37
02.11.2021

Rugby

Es war eine deutliche Steigerung zu erkennen – doch am Ende unterlag Zweitligist Bremen 1860 im Kellerduell daheim dem Wiedenbrücker TV mit 14:26. "Uns standen leider nur 14 Spielern zur Verfügung", sagte 1860-Abteilungsleiter Bastian Steinborn, "mit einem vollen Kader von 22 Spielern wäre ein Sieg in jedem Fall drin, eigentlich sogar Pflicht gewesen." Die Gäste waren hingegen mit dem kompletten Kader angereist. In den ersten 40 Minuten konnten die Bremer laut Steinborn "sehr gut dagegenhalten". Sie gingen sogar mit 7:0 in Führung. Doch dann habe der Gegner seine numerische Überlegenheit konsequent genutzt. "Dafür, dass wir 80 Minuten in Unterzahl gespielt haben, war es unsere beste Saisonleistung", sagte Steinborn. Er hofft, dass am Sonnabend, im nächsten Kellerduell beim DRC Hannover,  etliche Spieler ins Team zurückkehren.

Olaf Dorow

1860-Volleyballer verlieren, ihr Trainer sieht Rot

11:20
02.11.2021

Volleyball

Am Ende wurde es den Schiedsrichtern zu bunt: Nach mehreren Protesten während der Begegnung in der Regionalliga Nordwest zwischen Bremen 1860 und dem VC Osnabrück forderten sie 1860-Trainer Thorsten Linné auf, die Halle zu verlassen. Der Coach hatte sich lautstark beschwert und sah dafür die Rote Karte. Es war der drastische Höhepunkt eines Spiels, in dem die Hausherren nach zuvor zwei Niederlagen in Folge die Wende zum Besseren einläuten wollten. "Heute sollte der Knoten platzen, schließlich hatten wir erstmals den kompletten Kader an Bord", sagte Linné. Doch es wurde erneut eine Niederlage, 1860 verlor mit 1:3 (23:25; 26:24; 18:25; 18:25). Trotz mehrerer Auszeiten und Spielerwechsel schafften die Bremer weder im dritten noch im vierten Satz eine Wende zu ihren Gunsten.

Olaf Dorow

36:32 - Habenhausens Kraftakt wird belohnt

19:02
31.10.2021

Handball

Dieses Mal durfte in der Kabine Bjarne Ruthke ran. Die gefühlte Dauer-Aushilfe des ATSV Habenhausen griff sich den Stift und setzte ihn unter dem Jubel seiner Mitspieler an den an der Wand hängenden Blaumann an. Es ist in dieser Saison beim Handball-Drittligisten ein Ritual, dass er jeden erkämpften Punkt auf dem Kleidungsstück mit einem fetten Strich markiert. Und da die Habenhauser im Heimspiel den TV Bissendorf-Holte erfolgreich mit 36:32 (18:15) niederrangen, waren diesmal die Striche Nummer zehn und elf dran.

„Bjarne hat sich das mit seinem Einsatz und die ständige Unterstützung im Dienste der Mannschaft verdient“, lobte der ATSV-Trainer Matthias Ruckh den Rückraumschützen, der normalerweise in der „Reserve“ in der Verbandsliga spielt, aber oben stets aushilft. Der TV Bissendorf-Holte wollte das Bremer Verletztenproblem ausnutzen und drückte während des Spiels permanent aufs Tempo. „Wir mussten im Zehn-Minuten-Rhythmus wechseln, um das durchzuhalten“, erklärte Ruckh. Die Vorentscheidung fiel beim 30:29, als dem Aufsteiger drei Minuten lang kein Torerfolg gelingen wollte und Habenhausen durch die Treffer von Luc Schluroff, Kapitän Björn Wähmann sowie Marcel Fischer auf 33:29 davonzog (55.). „Wir waren weit über unserem körperlichen Limit, das war nur noch der absolute Wille“, lobte Matthias Ruckh.
Habenhausen: Sommerfeld, Berdar; Ruthke, Heller, Fischer (1), B. Wähmann (6/1), Meier (4), L. Schluroff (7/1), M. Wähmann, Rojahn, Kragesteen (8), Marien, Hintke (5), Ahrens (1), Feller (4)

Olaf Dorow