Angesichts der hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie wird es im kommenden Februar keine Rosenmontagszüge in Trier und Koblenz geben. Das entschieden am Sonntag die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) und bereits am Samstag die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK). Auch rheinaufwärts in Mainz steht der Rosenmontagszug - der größte närrische Lindwurm in Rheinland-Pfalz - auf der Kippe.
In Trier wurden neben dem Zug an Rosenmontag auch andere Veranstaltungen wie die traditionsreiche Proklamation der Weiberfastnacht oder der Neujahrsempfang abgesagt. „Auch wenn wir alle vor Wochen noch voller Enthusiasmus waren, haben uns die aktuellen Entwicklungen dazu bewogen, insbesondere auch im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit der Aktiven, des Publikums und der Menschen allgemein, diese schmerzliche Entscheidung zu treffen“, sagte ATK-Präsident Andreas Peters nach einer Mitteilung.
Zudem sei die grundsätzliche Empfehlung ausgesprochen worden, auf Präsenzveranstaltungen in dieser Session zu verzichten. Die ATK könne hier nur Empfehlungen aussprechen, die Entscheidung liege bei jedem Verein selbst. Allerdings habe bereits ein Großteil der Mitgliedsvereine alle entsprechenden Veranstaltungen abgesagt.