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Andrang bei Terminbuchungen für Impfzentren im Saarland

12:58
26.11.2021
Zum Start der freigeschalteten Terminbuchungen für Impfzentren im Saarland hat es am Freitag großen Andrang gegeben. Bis zum Mittag seien knapp 3900 Termine vergeben worden, teilte der Dienstleister der Webseite mit. Rund 3600 Mal wurden Auffrischungsimpfungen (Booster) gebucht - und insgesamt 5,5 Millionen Zugriffe registriert. Nach anfänglichen langen Wartezeiten würden nun 60 bis 100 Terminbuchungen pro Minute stattfinden.

Die Impfzentren im Saarland nehmen am Montag (29. November) ihren Betrieb wieder auf. Termine für die Impfungen an den Standorten Wadern-Büschfeld, Saarlouis und Neunkirchen können seit Freitag 10 Uhr auf www.impfen-saarland.de oder über die Corona- und Impfhotline gebucht werden.

Laut Gesundheitsministerium können an den drei Impfzentren insgesamt zunächst pro Tag rund 1500 Impfungen erfolgen - 300 in Wadern und je 600 in Saarlouis und Neunkirchen. Im Laufe des Dezembers sollen die Kapazitäten erhöht werden. Möglich sind in den Zentren Erst-, Zweit- und Drittimpfungen.

Jeff Wiltzius

Luxemburg: Taskforce warnt vor exponentiellem Wachstum

12:50
26.11.2021
In ihrem wöchentlichen Bericht warnt die Covid-Taskforce vor einem exponentiellen Wachstum bei den Neuinfektionen: „The trend toward the significant exponential epidemic dynamics reported last week has further continued during the current week”, heißt es in dem Bulletin von diesem Freitag.

Zum einen sei die Sieben-Tage-Inzidenz binnen einer Woche deutlich von 227 auf 302 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Auch der Reproduktionswert habe noch einmal angezogen, und zwar von 1,13 in der vergangenen Woche auf nunmehr 1,17. Lediglich die Belegung der Krankenhäuser sei einigermaßen stabil. Auf der Normalstation lagen in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich 38,4 Patienten, in der vergangenen Woche waren es 36,7. Auf der Intensivstation wurden durchschnittlich 10,5 Patienten behandelt, gegenüber 11,9 in der Vorwoche.

Allerdings müsse man damit rechnen, dass die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, in zehn bis 14 Tagen deutlich ansteigt, so die Warnung der Taskforce. Zudem warnen die Experten davor, dass eine vollständige Rückverfolgung der Infektionen nicht mehr möglich sein wird, wenn die Zahl der Neuinfektionen im gleichen Rhythmus weiter steigt. Die Hygienemaßnahmen und das social distancing seien in der angespannten Lage wichtiger denn je.

Jeff Wiltzius