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Israel gibt dritte Impfung auch an Menschen ab 40 Jahren

07:39
20.08.2021
Angesichts zahlreicher Corona-Neuinfektionen impft Israel ab sofort auch Menschen ab 40 Jahren mit einer dritten Dosis. Mehrere Expertenteams hätten die Empfehlung für die Ausweitung der Impfkampagne gegeben, teilte das Gesundheitsministerium am späten Donnerstagabend mit.

Dabei sei unter anderem auch empfohlen worden, Schwangere, Lehrer, Arbeitskräfte im Gesundheitswesen sowie Menschen mit Behinderungen und Pflegekräfte ein drittes Mal zu impfen. Ministerpräsident Naftali Bennett (49) soll nach Angaben seines Büros am Freitag ebenfalls ein drittes Mal geimpft werden.


In Israel wird fast ausschließlich das Präparat von Biontech/Pfizer gespritzt. Seit Ende Juli verabreicht das Land als erstes weltweit dritte Impfungen gegen das Coronavirus. Entscheidend ist dabei, dass die zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind mittlerweile knapp 1,3 Millionen Menschen dreimal geimpft worden. 

Teddy Jaans

JACK GUEZ / AFP Israels Premierminister Naftali Bennett erhält seine Booster-Impung gegen das Corona-Virus.

Freiwilligendienst in Corona-Zeiten etwas stärker gefragt

05:41
20.08.2021
In der Corona-Pandemie ist in Rheinland-Pfalz die Nachfrage von jungen Menschen nach einem Freiwilligendienst leicht gestiegen. Das Angebot sei auch etwas gewachsen, heißt es in einer Antwort von Familienministerin Katharina Binz (Grüne) auf eine Kleine Anfrage des ebenfalls grünen Abgeordneten Fabian Ehmann. Mit 3642 absolvierten Ende 2020 demnach 65 Menschen mehr ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) als ein Jahr zuvor. Während des Lockdowns im Frühjahr 2020 habe es zunächst weniger Bewerbungen gegeben, danach aber mehr. Die Träger des FSJ gingen davon aus, dass auch für den kommenden Jahrgang 2021/2022 mit einem leichten Plus bei den Bewerbungen zu rechnen sei, heißt es weiter.

Ganztagsschulen sind als Einsatzorte besonders häufig: Fast jede dritte FSJ-Stelle fand sich demnach an einer solchen Schule - etwa zur Unterstützung der Notbetreuung der Schüler. Im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) seien auf 145 Plätze mehr als 900 Bewerbungen gekommen. Fridays For Future habe zu einem größeren Interesse Jugendlicher an ökologischen Themen geführt, ergänzte Binz.

Insgesamt sei der Anstieg der Bewerbungen unter anderem darauf zurückzuführen, „dass sich viele alternative Pläne der Freiwilligen, wie beispielsweise Auslandsjahre und der Beginn einer Ausbildung nicht wie gewünscht umsetzen ließen“. Zudem habe so mancher Schulabgänger den Beginn seines Studiums wegen der Online-Veranstaltungen zurückgestellt.

Sarah Cames