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Zu viele Briten in Quarantäne: Regierung schraubt an Corona-App

15:54
02.08.2021
Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Corona-Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betonte, das Update beeinfluss weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle.

Zuletzt waren wöchentlich Hunderttausende in England und Wales aufgefordert worden, sich wegen engen Kontakts mit Menschen, die später positiv auf das Virus getestet wurden, in Selbstisolation zu begeben. Die Regelung hatte schwere Auswirkungen auf die Wirtschaft: Pubs und Gaststätten blieben geschlossen, Lebensmittelregale leer, Bahnen und Busse blieben stehen. Medien nennen das Phänomen „Pingdemie“ - nach dem „ping“, das Anwender über einen Corona-Kontakt informiert.


„Dieses Update der App wird dazu beitragen, dass wir die richtige Balance finden“, sagte Gesundheitsminister Sajid Javid. „Wir wollen die Störungen reduzieren, die die Selbstisolation für Menschen und Unternehmen verursachen kann, und gleichzeitig sicherstellen, dass wir die am stärksten gefährdeten Personen vor diesem Virus schützen.“

Wirtschaftsvertreter und konservative Politiker begrüßten die Änderungen. Der Sender Sky News berichtete unter Berufung auf Regierungsbeamte, die App habe in den ersten drei Juli-Wochen dazu beigetragen, mehr als 50.000 Neuinfektionen und 1.600 Krankenhauseinweisungen zu vermeiden. 

Teddy Jaans

120 Neuinfektionen seit Freitag

15:05
02.08.2021
Am Montag hat die Santé die neuesten Corona-Zahlen ins Netz gestellt. Vergleicht man die Zahlen von Montag mit denjenigen von Freitag, so stellt man 120 neue Corona-Infektionen fest. Es wurden am Freitag, Samstag und Sonntag insgesamt 17.714 Tests durchgeführt.

Es gab über das Wochenende kein neues Covid-19-Todesopfer zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind 822 Menschen in Luxemburg an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Bei den Hospitalisierungen gab es seit Freitag einen Anstieg von 22 auf 25.

Mittlerweile sind in Luxemburg 710.512 Dosen Impfstoff verspritzt, 349.734 Menschen sind vollständig immunisiert.

Teddy Jaans

Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt auf 18,0

13:31
02.08.2021
Die Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist zum Wochenbeginn auf 18,0 gestiegen. Dies ist der höchste Wert seit dem 11. Juni, am Sonntag waren es 17,6.

Die Gesundheitsämter registrierten innerhalb von 24 Stunden 128 neue Infektionen, wie das Landesuntersuchungsamt am Montag mitteilte.


Aktuell sind 1801 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand 14.10 Uhr). Seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 sind 3906 Covid-19-Patienten in Rheinland-Pfalz gestorben, unverändert seit Mittwoch vergangener Woche. 

Teddy Jaans