Letztes Update:
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Impfungen in Arztpraxen möglich

13:27
02.08.2021
Ab Montag (2. August) werden die ersten Corona-Impfungen in den Praxen der Allgemeinmediziner und Kinderärzte angeboten.  Damit kann jede Person, die in Luxemburg gemeldet und mindestens 16 Jahre alt ist, sich in einer der an der Impfkampagne beteiligten Arztpraxen impfen lassen.

In einer ersten Pilotphase werden vier Arztpraxen in Esch/Alzette, Mersch, Redingen/Attert und Strassen die Impfung anbieten. Vom 9. bis 16. August werden weitere Praxen im ganzen Land in die Teilnehmerliste aufgenommen. Die Liste der Ärzte wird laut Santé regelmäßig aktualisiert. Ärzte können Impfstoffe von Janssen (Johnson&Johnson), AstraZeneca und BioNTech/Pfizer bestellen. Die Wahl des Impfstoffs werde in Absprache mit dem Arzt getroffen, heißt von der Santé.

Teddy Jaans

Mittlerweile 60 Millionen nachgewiesene Corona-Fälle in Europa

11:38
02.08.2021
Seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind in Europa mittlerweile mehr als 60 Millionen Infektionen mit dem Corona-Virus nachgewiesen worden. Damit entfallen rund 30 Prozent aller weltweit bisher gemeldeten Corona-Fälle auf die europäische Region, wie am Montag aus den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO hervorging.

Das WHO-Regionalbüro Europa rief in dem Zuge zu mehr Bemühungen auf, beim Impfen gegen Covid-19 schneller und ausgewogener voranzukommen. Die Impffortschritte variierten unter den Staaten stark, die Impfrate sei bei Prioritätsgruppen wie Älteren, Mitarbeitern des Gesundheitswesens, Betreuten in Langzeitpflege und Vorerkrankten in einigen Ländern noch immer niedrig, erklärte die regionale WHO-Notfalldirektorin Dorit Nitzan.

Es sei wichtig, dass sich die Länder weiter darum bemühten, die am stärksten gefährdeten Menschen und Risikogruppen zu schützen, forderte Nitzan. Traurigerweise gebe es nunmehr mehr als 1,2 Millionen Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 in der Region. Weltweit sind es bisher 4,2 Millionen Todesfälle.

Die WHO rechnet insgesamt mehr als 50 Länder zur Region Europa, darunter neben der Europäischen Union auch östlich davon gelegene Länder wie Russland, die Ukraine, die Türkei und weitere Staaten. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hat bislang für die 27 EU-Mitgliedstaaten und ihre im Europäischen Wirtschaftsraum verknüpften Partnerländer Norwegen, Island und Liechtenstein rund 34,4 Millionen Infektionen sowie mehr als 740.000 Todesfälle erfasst.

Sarah Cames