Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gibt wöchentlich neue Risiko-Einschätzungen für die Mitgliedstaaten der EU aus. Nach dem Ampel-System werden die Länder gemäß ihrer Corona-Lage in "grüne", "orange" und "rote" Zonen eingeteilt.
Seit Donnerstag ist Luxemburg auf der europäischen Reise-Ampel nun wieder rot eingefärbt. In Mitteleuropa sind die Niederlande als einziges anderes Land ebenfalls rot eingetragen. Belgien und die Region um Paris sind laut der ECDC-Karte vom Donnerstag gelb eingezeichnet. Als rotes Gebiet wird ein Land ausgewiesen, wenn über einen Zeitraum von 14 Tagen zwischen 75 und 200 Neuinfektionen bei einer Positivitätsrate von über 4 Prozent gemeldet werden. Bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen zwischen 200 und 500 wird ein Gebiet unabhängig von der Positivitätsrate als "rot" eingestuft.
Viele Länder passen ihre Reiseempfehlungen an die Corona-Ampel der ECDC an. Das Robert-Koch-Institut, das die Reiseempfehlungen für Deutschland herausgibt, hatte Luxemburg erst kürzlich von der Liste der Risikogebiete gestrichen. Möglicherweise könnte die Gefahreneinstufung für Luxemburg auch dort bald wieder verschärft werden.