Letztes Update:
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Inzidenz in Rheinland-Pfalz sinkt weiter

05:35
30.06.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz ist erneut leicht gesunken. Das Landesuntersuchungsamt in Koblenz ermittelte am Dienstag (Stand 14.10 Uhr) nach eigener Mitteilung einen Wert von 5,3 Infektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Am Montag hatte der Wert noch bei 5,4 gelegen.

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten stieg von Montag auf Dienstag um 45 auf insgesamt 155.171 seit Beginn der Pandemie. Aktuell sind 1.354 Menschen in dem Bundesland mit dem Virus infiziert. Am Montag lag diese Zahl bei 1.418. Binnen 24 Stunden wurden keine weiteren Toten gemeldet - die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind, liegt somit weiter bei 3889. 

Teddy Jaans

Nordkorea: Kim Jong Un kritisiert Fehler bei der Corona-Abwehr

04:31
30.06.2021
Schwere Fehler im Kampf gegen das Corona-Virus haben Nordkorea nach den Worten von Machthaber Kim Jong Un in eine Krise gestürzt. Kim gab bei einem erweiterten Treffen des Politbüros der herrschenden Arbeiterpartei in Pjöngjang „hochrangigen Beamten“ die Schuld für die Krisensituation und warf ihnen Pflichtverletzung vor. Sie hätten einen „entscheidenden Fall“ herbeigeführt, der eine große Krise für die Sicherheit des Staats und der Bevölkerung ausgelöst habe, wurde Kim am Mittwoch von den staatlich kontrollierten Medien zitiert. Was passierte und was konkret die Sicherheitsrisiken sind, wurde in den Berichten nicht erwähnt.

Das weithin isolierte Nordkorea ist eines der wenigen Länder, die bisher keinen einzigen Infektionsfall mit Sars-CoV-2 gemeldet haben. Das Land hatte bereits frühzeitig die Grenzen dichtgemacht und ein „nationales Notfallsystem“ gegen das Virus eingerichtet. Beobachter gehen aber davon aus, dass es zu Erkrankungen gekommen ist.

Das Politbüro-Treffen wurde nach diesen Berichten am Dienstag einberufen, um sich mit den Nachlässigkeiten von Führungskräften der Partei und des Staats zu beschäftigen, die die Entscheidungen der Partei nicht umgesetzt hätten. Es gehe dabei um Maßnahmen, die die „Präventionskampagne“ gegen die weltweite Gesundheitskrise erforderten. Den betroffenen Kadern drohen laut Kim auch rechtliche Konsequenzen. „Jetzt ist die Zeit, eine Revolution in der Personalverwaltung durchzuführen, bevor die akuten wirtschaftlichen Probleme gelöst werden.“

In Südkorea wird davon ausgegangen, dass die durch die Corona-Pandemie begründete verschärfte Abschottung die Wirtschaftsprobleme des Landes verschlimmert hat. Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen unterworfen.

Sarah Cames