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Corona-Krise macht Kosmetikbranche weiter zu schaffen

11:16
09.06.2021
Die Corona-Krise macht der Kosmetikbranche weiter zu schaffen. Der lang anhaltende Lockdown im Frühjahr habe beim stationären Parfümeriefachhandel und bei den Hersteller von Parfüms, Kosmetik und Hautcremes erneut zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt, berichtete der Kosmetikverband VKE am Mittwoch. Im laufenden Jahr rechnet der Verband deshalb beim Vertrieb von Kosmetik und Körperpflegeprodukten des mittleren, hohen und höchsten Preissegments erneut mit einem Umsatzminus von bis zu 5 Prozent.

Im Corona-Jahr 2020 waren die Umsätze um 9 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro geschrumpft. Damit sei die Branche «mit einem blauen Auge» durch die Krise gekommen, urteilte der Verband.

Vor allem das Geschäft mit dekorativer Kosmetik wie Nagellack, Make-up und Lippenstiften war im Pandemie-Jahr 2020 drastisch eingebrochen, weil es viel weniger Anlässe zum Schminken gab. Hier betrug das Umsatzminus gut 20 Prozent. Deutlich besser lief es bei der pflegenden Kosmetik, wo das Umsatzminus lediglich 4,4 Prozent betrug. Viele Verbraucher hätten sich im Homeoffice etwas Gutes tun wollen, sagte VKE-Präsident Markus Grefer. Zudem habe die Maskenpflicht bei vielen Menschen einen erhöhten Hautpflegebedarf ausgelöst.

Das Geschäft mit Parfüms litt zudem unter dem eingeschränkten Weihnachtsgeschäft. Allerdings fiel das Minus bei Herrendüften mit 8,4 Prozent deutlich höher aus als bei Damendüften mit 4,9 Prozent.

(dpa)

Niederlande heben PCR-Testpflicht für Einreisen aus Deutschland auf

11:07
09.06.2021
Die Niederlande nehmen die Einstufung Deutschlands als Corona-Hochrisikogebiet zurück. Damit entfällt von Donnerstag (10. Juni) an für Einreisende aus Deutschland mit einem Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden die Pflicht eines negativen PCR-Testes. Das teilte das NRW-Europaministerium am Mittwoch mit. NRW-Minister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) begrüßte die Entwicklung: «Die geforderten PCR-Tests waren für die Bürgerinnen und Bürger aufwendig und kostspielig. Das Grenzgebiet kehrt Schritt für Schritt zur Normalität zurück.» Allerdings müssten Reisende und Pendler weiter vorsichtig sein, mahnte er. Deutschland gilt in den Niederlanden demnach nun als Risikogebiet.

In Deutschland umgekehrt gelten die Niederlande vorerst weiter als Corona-Risikogebiet. Wer nach mehr als 24 Stunden Aufenthalt in den Niederlanden etwa nach NRW einreist, muss sich deshalb über das Einreiseportal der Bundesregierung anmelden, einen negativen Test, Impfung oder Genesung nachweisen oder in eine zehntägige Quarantäne gehen. Für Berufspendler, Durchreisende oder Verwandtschaftsbesuche gelten Ausnahmen.

Auch in den Niederlanden entspannt sich die Lage. Zur Zeit kommen auf 100 000 Einwohner etwa 83 Neuinfektionen in sieben Tagen. Mehr als die Hälfte aller Einwohner hat inzwischen mindestens eine Impfdosis bekommen.

(dpa)

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