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20210528094333

Über 6000 Betriebsärzte beteiligen sich ab 7. Juni an Impfkampagne

09:41
28.05.2021
Beschäftigte können sich in tausenden deutschen Betrieben ab 7. Juni gegen Corona impfen lassen. Mehr als 6000 Betriebsärzte hätten eine Bestellung abgegeben, teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag in Berlin mit. Sie erhalten demnach zum Start in der Woche vom 7. Juni 702 000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Jeder Betriebsarzt solle in dieser Woche eine zugesicherte Mindestmenge von 102 Dosen erhalten. «Geimpft werden kann flächendeckend – in den großen Betrieben ebenso wie in kleinen und mittleren», sagte die Sprecherin. Jeder Betriebsarzt habe die Möglichkeit, eine Bestellung aufzugeben.

(dpa)

WHO: Rauchen erhöht Risiko von schwerer Covid-19-Erkrankung

09:41
28.05.2021
Die Coronavirus-Pandemie ist ein Grund mehr, mit dem Rauchen aufzuhören - darauf verweist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag, vor dem Weltnichtrauchertag am 31. Mai. «Das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken und zu sterben ist für Raucher bis zu 50 Prozent höher als für andere», zitierte die Organisation WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. «Mit dem Rauchen aufzuhören ist deshalb das beste, was Raucher tun können, um sowohl ihr Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung zu verringern als auch das Risiko, Krebs und Herz- und Atemwegserkrankungen zu bekommen.»

Weltweit gibt es nach WHO-Schätzungen 1,3 Milliarden Tabaknutzer. Neben Rauchwaren werden auch etwa Schnupf- oder Kautabak konsumiert. Mehr als acht Millionen Menschen sterben jedes Jahr infolge des Tabakkonsums. Darunter sind 1,2 Millionen, die selbst nicht rauchen, aber dem gesundheitsschädlichen Rauch anderer ausgesetzt sind.

Die meisten Tabaknutzerinnen und -nutzer gibt es nach WHO-Angaben in China, rund 306 Millionen. Deutschland steht in dieser Liste auf Platz zwölf, mit 17 Millionen. Tabakprodukte, die nicht geraucht werden, spielen in Deutschland statistisch praktisch keine Rolle.

(dpa)

Etwas mehr Homeoffice im Mai

07:53
28.05.2021
Im Mai haben etwas mehr Menschen in Deutschland zumindest teilweise aus dem Homeoffice heraus gearbeitet. Die Quote stieg von 30,8 Prozent im April auf 31,0 Prozent, wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Das ist nach wie vor nur etwas mehr als die Hälfte der 56 Prozent der Arbeitnehmer, bei denen das Forschungsinstitut Potenzial für zumindest teilweises Homeoffice sieht.

«Wir beobachten seit Februar praktisch eine gleichbleibende Homeoffice-Quote, trotz der krisenbedingt eingeführten Pflicht», sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim Ifo-Institut.

Den höchsten Homeoffice-Anteil gab es laut Ifo bei IT-Dienstleistern. Hier stieg er um 0,6 Punkte auf 80,6 Prozent. Deutlich rückläufig war er im Mai bei Forschern und Entwicklern, wo es einen Rückgang von 55,4 auf 49,1 Prozent gab.

Beim Blick auf die Wirtschaftssektoren liegen die Dienstleister mit einer Quote von 41,5 Prozent vorn. Dahinter folgen die Industrie mit 22,9 und der Handel mit 18,2. Auf dem Bau sind es nur 9,9 Prozent. Bei Dienstleistern und Industrie stieg die Quote zuletzt, im Handel und auf dem Bau sank sie.

(dpa)

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