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Nordirland lockert Corona-Regeln - Schottland impft über 18-Jährige

14:47
24.05.2021
Als letzter Landesteil des Vereinigten Königreichs hat auch Nordirland zahlreiche Corona-Regeln gelockert. Pubs, Restaurants und Cafés dürfen seit Montag wieder Gäste auch in geschlossenen Räumen empfangen. Hotels und Museen haben geöffnet. Bis zu sechs Menschen dürfen sich in Innenräumen treffen und bis zu 15 in privaten Gärten, an Veranstaltungen im Freien dürfen bis zu 500 Gäste teilnehmen. Anders als in den übrigen Landesteilen bleiben aber soziale Abstandsregeln in Kraft, Umarmungen und Begrüßungsküsse sind also weiterhin untersagt. Die Gesundheitspolitik ist im Vereinigten Königreich Sache der Regionalregierungen.

Ein Grund für die Lockerungen der Corona-Restriktionen ist der Erfolg des Impfprogramms. Landesweit haben fast drei Viertel der Erwachsenen eine erste Impfung erhalten, in Wales sind es bereits mehr als 80 Prozent. In Schottland dürfen sich nun alle über 18-Jährigen für eine Corona-Impfung anmelden. «Bitte tut es - es ist der beste Weg, sich und andere zu schützen und uns alle wieder auf den Weg zur Normalität zu bringen», twitterte Regierungschefin Nicola Sturgeon am Montag. In Großbritannien sind nach Angaben der Regierung mittlerweile mehr als 22,5 Millionen Menschen - 43 Prozent der Erwachsenen - vollständig gegen das Virus geschützt, haben also die zweite Impfdosis erhalten.

(dpa)

Rückkehr-Stau vor dem Gotthard-Südportal wie zu Vor-Corona-Zeiten

14:46
24.05.2021
Am Pfingstmontag hat der Rückreise-Stau vor dem Gotthard-Südportal in der Schweiz wieder Dimensionen angenommen wie vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor über einem Jahr. Das meldete die Polizei. Virusbedingt war 2020 eine Ausnahme ohne Pfingst-Blechlawine durch die Alpentunnel. Der Gotthard-Straßentunnel war am Pfingstmontag wegen eines rauchenden Fahrzeugs rund eineinhalb Stunden vollständig gesperrt worden. Verletzt wurde nach Auskunft der Urner Kantonspolizei niemand. Auch im Nord-Süd-Verkehr kam es vor dem Gotthard-Straßentunnel zu einem Stau von einem Kilometer Länge. Der längste Stau vor dem Gotthard hatte am Pfingstsamstag kurz vor dem Mittag eine Länge von 14 Kilometern erreicht.

(dpa)

China weist Bericht über kranke Wissenschaftler in Wuhan zurück

12:26
24.05.2021
China hat einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach drei Wissenschaftler des Instituts für Virologie in Wuhan im November 2019 in ein Krankenhaus gekommen waren. Es handele sich um eine «komplette Lüge», zitierte die chinesische Staatszeitung «Global Times» den Chef des Wuhaner Instituts, Yuan Zhiming, am Montag.

Zuvor hatte das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen US-Geheimdienstbericht geschrieben, dass drei Mitarbeiter des Instituts im November 2019 so schwer erkrankt seien, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Schon in den letzten Amtstagen von US-Präsident Donald Trump hatte die Regierung in Washington ein Papier vorgelegt, in dem die Behauptung aufgestellt wurde, dass mehrere Forscher in Wuhan im Herbst 2019 an Symptomen erkrankt seien, die sowohl mit Covid-19 als auch mit häufigen saisonalen Erkrankungen in Zusammenhang stehen könnten.

Während die Trump-Regierung auf die Theorie drängte, dass die Pandemie im Wuhaner Institut begann, forderte die Administration von Joe Biden weitere Untersuchungen zum Ursprung des Virus. Die Weltgesundheitsorganisation WHO war in einer im März vorgelegten Studie zu dem Schluss gekommen, dass das Coronavirus außer in Fledermäusen auch in Schuppentieren seinen Ursprung haben könnte. Die Theorie, dass es aus einem Labor entwichen sein könnte, bezeichneten die beteiligten Wissenschaftler dagegen als «extrem unwahrscheinlich».

(dpa)

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