Letztes Update:
20210517155743

Spahn: Priorisierung hat Menschenleben gerettet

15:57
17.05.2021
Bis Ende Mai sollen 40 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal gegen Corona geimpft sein. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin mit. 15 Millionen Impfungen von Menschen mit besonderem Risiko seien von heute bis zum 7. Juni vorgesehen. Dann werde die Priorisierung in Impfzentren und in den Arztpraxen aufgehoben. Spahn wertete den bis dahin noch weiter geltenden Vorrang für Ältere, Kranke und Menschen in bestimmten Berufen als wichtig. «Sie zuerst zu impfen, das war epidemiologisch geboten», sagte er. Die Priorisierung sei auch moralisch geboten gewesen. «Das war keine Bürokratie, das hat Menschenleben gerettet.» Dennoch könnten die Kommunen bestimmte Kontingente von Impfdosen weiter für bestimmte Stadtteile oder Personengruppen verwenden.

(dpa)

Priorisierung bei Corona-Impfungen soll ab 7. Juni enden

15:57
17.05.2021
Bei den Corona-Impfungen in Deutschland soll ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten. Die Priorisierung soll dann entfallen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin nach einem entsprechenden Beschluss der Ressortchefs von Bund und Ländern sagte.

(dpa)

Daimler holt Tausende Mitarbeiter wieder aus Kurzarbeit

15:39
17.05.2021
Der Autobauer Daimler hat Tausende seiner Mitarbeiter in den Mercedes-Werken in Rastatt und Sindelfingen wieder aus der Kurzarbeit geholt. Das teilte eine Konzernsprecherin am Montag in Stuttgart auf Anfrage mit. In Rastatt seien lediglich noch Beschäftigte in einzelnen Teilbereichen weiter in der Kurzarbeit, die Autoproduktion sei aber davon nicht mehr betroffen.

Wegen anhaltender Lieferengpässe wichtiger elektronischer Bauteile hatte Daimler zuletzt Tausende Mitarbeiter in seinen Werken in Rastatt, Sindelfingen und auch Bremen in die Kurzarbeit geschickt. In Bremen läuft nach Daimler-Angaben schon seit Mitte vergangener Woche alles wieder regulär. Genaue Angaben zum Umfang der Kurzarbeit in den vergangenen Wochen hatte Daimler nicht gemacht. Am Standort Sindelfingen sind insgesamt etwa 35 000, in Bremen mehr als 12 000 und in Rastatt rund 6500 Mitarbeiter beschäftigt.

Die weltweiten Probleme beim Nachschub von Elektronik-Chips zwingen auch andere Autokonzerne seit Wochen immer wieder zu Unterbrechungen der Produktion.

(dpa)

Steuerausfälle wegen Corona-Krise geringer als erwartet

14:50
17.05.2021
Nach dem Einbruch in der Corona-Krise stabilisieren sich die Steuereinnahmen im Land wieder. Sie liegen laut Steuerschätzung 2021 um 657 Millionen Euro höher als im laufenden Landeshaushalt veranschlagt, wie das Finanzministerium am Montag in Stuttgart mitteilte.

(dpa/lsw)

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