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20210517112147

Corona-Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg unter 50

11:20
17.05.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hamburg erstmals seit Mitte Oktober wieder unter die 50er-Marke gefallen. Laut Gesundheitsbehörde lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Montag bei 48,1 (Stand: 11.55 Uhr). 95 neue Fälle kamen demnach zu Wochenbeginn hinzu. Das waren 7 weniger als am Sonntag und 97 weniger als am vergangenen Montag. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 83,9 betragen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für Hamburg auf anderer Berechnungsgrundlage am Montag mit 45,3 an, was der zweitniedrigste unter den Bundesländern nach Schleswig-Holstein (35,1) wäre. Allerdings wies das Institut mit Blick auf das lange Himmelfahrtswochenende darauf hin, «dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden».

Für den rot-grünen Hamburger Senat ist der eigene, strengere Wert maßgeblich. Er will am Dienstag über weitere Lockerungsschritte wie die Öffnung der Außengastronomie entscheiden.

(dpa)

Corona-Zahlen in Indien sinken - Experte warnt vor zu wenigen Tests

11:20
17.05.2021
Erstmals seit knapp einem Monat gibt es in Indien weniger als 300 000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag. Insgesamt waren es in den vergangenen 24 Stunden mehr als 281 000 neue Corona-Fälle und 4106 Tote im Zusammenhang mit Covid-19, wie Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums am Montag zeigen.

Am Montag gab auch bekannter indischer Virologe seinen Rücktritt von einem Regierungsgremium bekannt, das ein Konsortium von Laboren bei der Entdeckung von Mutationen berät. Das Konsortium hatte die ansteckendere indische Virusvariante B.1.617 gefunden, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft hat. Zuvor hatte Shahid Jameel mehrfach das Corona-Management der Regierung kritisiert. In einem Meinungsartikel in der «New York Times» schrieb er vergangene Woche, dass Indien möglicherweise den Peak nicht richtig messen könne, weil zu wenig getestet werde.

Zurzeit verbreitet sich das Coronavirus zunehmend in ländlichen Gebieten, wo es wenig Testmöglichkeiten gibt und mehr als die Hälfte der mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner leben. So dürfte die Dunkelziffer entsprechend hoch sein.

In absoluten und offiziell erfassten Zahlen ist die größte Demokratie der Welt nach den USA am zweitmeisten von Corona betroffen. Seit Pandemiebeginn wurden in Indien rund 25 Millionen Infektionen und mehr als 274 000 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert.

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(dpa)

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