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Konjunkturumfrage: Corona-Folgen spalten Wirtschaft im Südwesten

10:09
17.05.2021
Die Corona-Pandemie und ihre Folgen spalten weiter die Wirtschaft im Südwesten. Während in weiten Teilen der Industrie längst wieder Aufbruchsstimmung herrscht, geht vor allem in Handel und Gastronomie die Existenzangst um. Das geht aus den Ergebnissen der aktuellen Konjunkturumfrage des Industrie- und Handelskammertages hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

Demnach profitiert die Industrie insbesondere vom Export und zieht andere Wirtschaftsbereiche wie den Großhandel, den Güterverkehr und auch viele Dienstleister mit. In Gastronomie, Handel und Tourismus keimt derweil zwar Hoffnung angesichts der in Aussicht gestellten Öffnungen. Die aktuelle Lage bleibe aber für viele prekär, hieß es.

(dpa)

Brinkhaus warnt vor zu schnellen Lockerungen

09:55
17.05.2021
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat in einem Fernsehinterview vor zu schnellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen gewarnt. «Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen», sagte er am Montag im «Frühstart» von RTL/ntv. Sich selbst sieht der Politiker im «Team Vorsicht».

Bundesweit sinken die Infektionszahlen in der Corona-Krise, zeitgleich steigt die Impfquote, trotzdem dämpft Brinkhaus die Erwartungen. «Wir können uns freuen, dass das Impfen viel besser läuft als Anfang des Jahres». Der CDU-Politiker verwies jedoch zugleich auf die Erfahrungen des letzten Sommers, damals habe die Inzidenz unter 10 gelegen, jetzt sei sie bei um die 80.

Da die Bundes-Notbremse unter einer Inzidenz von 100 auslaufe, sieht Brinkhaus die Länder in der Verantwortung. Diese sollen mit der Situation verantwortlich umgehen. «Mein Appell: Jetzt mit Bedacht und Augenmaß lockern, aber nicht um irgendwelche politischen Vorteile zu bekommen und um sagen zu können, ich bin jetzt der Schnellste», sagte er dem Fernsehsender.

Über 40 Millionen Impfdosen wurden laut dem Robert Koch-Institut bis einschließlich Sonntag in Deutschland verabreicht. Damit stieg die Quote der Erstgeimpften auf 37 Prozent (30,8 Millionen). 11,2 Prozent (9,3 Millionen) der Deutschen sind bereits vollständig geimpft.

(dpa)

Mehr als 40 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht

09:55
17.05.2021
Die Impfzentren und Hausärzte in Deutschland haben bisher mehr als 40 Millionen Impfdosen verabreicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 10:05 Uhr) wurden am Sonntag 268 750 Impfspritzen gesetzt. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mitteilte, sind damit 37 Prozent (30,8 Millionen) der Deutschen mindestens einmal und 11,2 Prozent (9,3 Millionen) vollständig geimpft.

Anteilig wurden davon laut RKI bisher in den Impfzentren 30 Millionen Dosen verabreicht, in den Arztpraxen waren es 10,1 Millionen. In der vergangenen Woche hatte es laut den Angaben am Mittwoch mit 1,38 Millionen gespritzten Dosen zudem einen Tagesrekord gegeben.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote jedoch. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 41,4 Prozent. Sachsen liegt mit 32 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

(dpa)

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