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Berliner Corona-Fälle bereiten auch VfB-Trainer Matarazzo «Sorgen»

10:27
16.04.2021
VfB Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo hat die vier Corona-Fälle beim Ligarivalen Hertha BSC mit Sorge zur Kenntnis genommen. «Man wünscht das keinem», sagte der Coach des schwäbischen Fußball-Bundesligisten am Freitag. «Ich hoffe, dass es keine weiteren Vereine trifft.» Er gehe davon aus, «dass wir die Saison zu Ende spielen werden», sagte der 43-Jährige. «Aber sicherlich mache ich mir Sorgen.»

Der komplette Profi-Kader der Hertha befindet sich seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne. Die Berliner haben bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Verlegung ihrer nächsten drei Spiele beantragt.

«Man bekommt vieles mit und hat das Gefühl, dass das ganze Thema wieder näher an einen heranrückt», sagte Matarazzo über die jüngsten Corona-Fälle im Profifußball. «Wir versuchen, bestmöglich damit umzugehen. Wir haben die Spieler Anfang dieser Woche sogar erneut intensiv dafür sensibilisiert. Wir machen uns im Verein ständig Gedanken, wie wir uns gut schützen können.»

(dpa)

Ministerpräsidenten rufen zum Innehalten für Opfer der Pandemie auf

10:04
16.04.2021
Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer haben ihre Bürger zu einem Zeichen der Solidarität mit den Verstorbenen in der Corona-Pandemie aufgerufen. Sie appellierten am Freitag gemeinsam an die Menschen, zum Gedenken am Freitag, Samstag und Sonntag abends jeweils Kerzen in die Fenster zu stellen und sich damit an der Aktion «#lichtfenster» von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu beteiligen.

Auf Initiative von Steinmeier wird es zudem an diesem Sonntag eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie und ihre Hinterbliebenen in Berlin geben. Daran werden die Spitzen der fünf Verfassungsorgane und fünf Bürger teilnehmen, die in der Pandemie Angehörige verloren haben.

Die Länderregierungschefs erklärten, Deutschland erlebe eine schwere Krise. «Für uns Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten ist es an diesem Tag wichtig, dass wir gemeinsam und trotz der Fortdauer dieser bedrückenden Pandemie für einen Moment innehalten. Wir wollen uns bewusst machen, was wir verloren haben, aber gemeinsam auch Hoffnung und Kraft schöpfen.» Viele geliebte Menschen seien bereits in der Pandemie gestorben. «In diesem Moment wollen wir die Trauer der unmittelbar betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger teilen. Wir rufen dazu auf, der Opfer der Pandemie symbolisch zu gedenken, indem wir brennende Kerzen in unsere Fenster stellen.»

(dpa)

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