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Durch Corona deutlich mehr Laptops im Einsatz

12:35
01.04.2021
Ausgelöst durch die Corona-Pandemie werden in Zukunft nach Einschätzung von Marktforschern deutlich mehr Laptop-Computer im Einsatz sein als bisher. In diesem Jahr werde die Zahl der weltweit genutzten Notebooks von 796 Millionen auf 866 Millionen steigen, prognostizierte die Analysefirma Gartner am Freitag. Für 2022 rechnen die Marktforscher mit einem weiteren Zuwachs auf 929 Millionen Geräte.

Dabei geht es um mehr als nur den Austausch existierender Tisch-Rechner durch mobile Computer. Die Zahl der eingesetzten Desktops sinkt zwar - aber nicht so schnell wie zusätzliche Notebooks dazukommen. In diesem Jahr werde die Zahl der Desktop-Computer von 522 auf 495 Millionen sinken und 2022 auf 470 Millionen, lautet die Gartner-Prognose.

Mit dem Arbeiten und Lernen von zuhause seit Beginn der Corona-Krise hätten viel mehr Menschen als bisher Computer gebraucht, sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal. Und die Erkenntnis, dass viele bisherige Arbeitsmodelle veraltet waren, werde die Laptop-Nachfrage weiter stärken. Zugleich sei auch der Desktop-PC noch lange nicht am Ende: In manchen Bereichen werde man - zum Beispiel bei einem höheren Leistungsbedarf - weiterhin auf sie zurückgreifen. Es gebe auch regionale Unterschiede: So seien Tischrechner zum Beispiel in China und Deutschland mehr gefragt als in anderen Ländern.

(dpa)

135 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt

12:22
01.04.2021
Die Studentenwerke in Deutschland haben nach Angaben ihres Dachverbands inzwischen mehr als 300 000 Mal eine Zusage zur Zahlung von Corona-Nothilfe an Studenten gegeben und insgesamt rund 135 Millionen Euro ausgezahlt. Seit dem Start der sogenannten Überbrückungshilfe im vergangenen Juni seien mehr als 460 000 Anträge gestellt worden, teilte das Deutsche Studentenwerk (DSW) am Donnerstag mit.

Die Leistung ist für Betroffene gedacht, die während ihres Studiums zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Überwiesen werden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat, wenn per Kontoauszug nachgewiesen werden kann, dass eine pandemiebedingte Notlage besteht. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Die Nothilfe muss für jeden Monat neu beantragt werden.

(dpa)

Tausende "Querdenker" wollen am Samstag in Stuttgart protestieren

12:07
01.04.2021
Das Osterwochenende droht in Stuttgart wegen mehrerer Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen und geplanter Gegenproteste unruhig zu werden. Bislang sind nach Angaben der Stadt allein am Samstag mindestens vier Demonstrationen gegen die Pandemie-Einschränkungen geplant, darunter eine Kundgebung der sogenannten Querdenken-Bewegung am Nachmittag auf dem Cannstatter Wasen.

Die Veranstalter erwarten zu diesem Protest rund 2500 Teilnehmer. Allerdings gehen Schätzungen derzeit davon aus, dass es auch deutlich mehr werden könnten. Nach Angaben eines Polizeisprechers von Donnerstag wird auch mit Gegendemonstranten gerechnet.

Laut Polizei sind mehrere Hunderte Polizeibeamte im Einsatz. Unterstützt wird die Stuttgarter Polizei von der Bereitschaftspolizei, der Einsatzhundertschaft und der Kriminalpolizei sowie von Kommunikationsteams und Polizeireitern. Im vergangenen Sommer hatten auf dem Wasen bis zu 10 000 Menschen demonstriert.

Die «Querdenken»-Bewegung und ihre Mitstreiter sprechen sich gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen aus. Die Bewegung wird vom Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg beobachtet.

(dpa/lsw)

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