Letztes Update:
20210405114610

39 neue Fälle im Hofer Land

10:58
05.04.2021
Von sinkender Inzidenz scheint die Region weit entfernt. Im Landkreis Hof steigen die Zahlen leicht.

In Stadt und Landkreis Hof sind 39 weitere Personen Corona-positiv getestet worden, davon 27 im Landkreis und 12 in der Stadt Hof. 14 Personen davon waren bereits als Kontaktpersonen bekannt.

Wie das Landratsamt mitteilt, steht ein Fall in Zusammenhang mit einer Firma, in der es einen größeren Ausbruch gab. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof steigt auf 8036.

Da 43 Personen wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 988 Personen. 6837 Personen gelten als genesen.

Die 988 Fälle verteilen sich wie folgt auf Stadt und Landkreis:

Landkreis Hof: 578
Stadt Hof: 410


Aktuelle 7-Tages-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI):

Landkreis Hof: 319,6 (Vortag 309,1)
Stadt Hof: 469,2 (Vortag 469,2)

Geplante Protestaktion: Polizei schützt Haus von Weil vor "Querdenkern"

10:51
05.04.2021
Corona-Kritiker hatten angekündigt, am Wohnsitz des niedersächsischen Ministerpräsidenten demonstrieren zu wollen. Das Haus wurde vorsorglich abgeriegelt - wohl zurecht, wie die Bilanz der Polizei zeigt.

Niedersächsische Polizeikräfte haben am Sonntagabend das Wohnhaus von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gegen Demonstranten der sogenannten Querdenker-Szene abgeriegelt.

An den Kontrollstellen sei im Lauf des Abends "eine kleine zweistellige Zahl an Personen" aufgetaucht, die mutmaßlich an der nicht erlaubten Versammlung teilnehmen wollten, teilte die Polizei mit. Diese seien abgewiesen worden. "Zu einer Versammlung kam es nicht", hieß es.

Mit der Kundgebung an Weils Wohnsitz hatten Kritiker gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollen. Die Versammlungsbehörde untersagte aber den Aufmarsch an diesem Ort. Den Veranstaltern gehe es nur darum, eine Drohkulisse aufzubauen, den Regierungschef im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung zu beeinflussen, teilte die Polizei mit.

Eine etwa 30-köpfige Gruppe hatte Anfang Januar an einem Sonntag vor dem Privatgrundstück des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Nach Polizeiangaben sprach der CDU-Politiker mit den Gekommenen am Gartenzaun. Nach etwa 15 Minuten endete die Debatte.