Zum Osterfest erinnert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, an die Kraft der Auferstehungs-Botschaft in Krisenzeiten.
Berlin - „Religiöse Hirngespinste, Verschwörungstheorien, spirituelle Betäubungslehren sind gekommen und gegangen. Die Botschaft von der Auferstehung ist geblieben und wird immer bleiben“, sagte der bayerische Landesbischof am Samstagabend laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript in einem Gottesdienst in Landshut. Überall auf der Welt feierten Menschen Ostern und ließen sich trösten von der Gewissheit: „Der Tod hat nicht das letzte Wort“.
Ausgehend von der biblischen Ostergeschichte, in der zwei Frauen die ersten Botschafterinnen der Auferstehung Jesu waren, hob Bedford-Strohm den Einsatz von Frauen in der Corona-Krise hervor: „Unzählige Frauen bezeugen das Licht der Auferstehung, indem sie täglich für andere da sind und Licht in die Dunkelheit im Leben von Menschen bringen.“ 80 Prozent der in der Krankenpflege Tätigen seien Frauen, in der Altenpflege seien es sogar 83 Prozent. Helfen sei keine Frage des Geschlechts, aber oft genug gingen Frauen beim Helfen voran.