Letztes Update:
20210331090958

Bayreuth: 56 neue Corona-Fälle

08:44
31.03.2021
Die 7-Tage-Inzidenz beträgt laut Robert-Koch-Institut (RKI) für den Landkreis Bayreuth 171,7 (Vortag: 167,8) und für die Stadt Bayreuth 171,2 (Vortag: 176,5). Seit dem Vortag sind insgesamt 56 neue positive Corona-Testergebnisse eingegangen, 33 aus dem Landkreis und 23 aus der Stadt Bayreuth. Das berichtet das Landratsamt am Mittwoch.

Bayreuth - Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 3996 und in der Stadt Bayreuth 2723 Personen positiv auf dieses Corona-Virus getestet.

Laut Gesundheitsamt sind im Landkreis heute 368 und in der Stadt Bayreuth 266 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert.
Als genesen gelten 3487 Personen aus dem Landkreis und 2357 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf SARS-CoV-2 vorgelegen hatte.

Insgesamt sind 58 Personen mit COVID-19 in stationärer Behandlung, davon sind 54 Patienten im Klinikum Bayreuth und vier in der Sana-Klinik in Pegnitz. 19 Patienten aus dem Landkreis und 21 aus der Stadt Bayreuth werden stationär behandelt.

Aus dem Landkreis sind bisher 141 und aus der Stadt Bayreuth 100 Personen an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Kritik an Bund-Länder-Runde: FDP fordert Einbeziehung des Bundestags im Corona-Kurs

08:42
31.03.2021
FDP-Generalsekretär Wissing hat das Format der Bund-Länder-Runde kritisiert. Er fordert, dass der Bundestag im Ringen um Corona-Maßnahmen «das Heft des Handelns wieder in die Hand nimmt».

Berlin - Angesichts des Ringens von Bund und Ländern um striktere Corona-Maßnahmen hat FDP-Generalsekretär Volker Wissing gefordert, den Bundestag einzubeziehen.

"Der Bundestag ist in der Lage, schnell Anhörungen durchzuführen und auch schnell zu entscheiden", betonte er im ARD-"Morgenmagazin" und kritisierte zugleich das Format der Bund-Länder-Runde: "Was allerdings keinen Sinn macht, sind Sitzungen, die morgens um halb drei eilige Beschlüsse herbeiführen, die noch nicht einmal rechtlich sorgfältig geprüft sind."

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Bundesländer am Wochenende mit Nachdruck an die vereinbarte Corona-Notbremse erinnert und angedeutet, notfalls könne auch der Bund einschreiten. Darauf angesprochen reagierte der FDP-Politiker skeptisch: "Das Versprechen einer Lösung durch einen starken Lockdown konnte die Bundeskanzlerin jetzt über einen sehr langen Zeitraum nicht einlösen. Sie sollte einmal abrücken von diesem Modell. Und das sehen auch die Länder so."

Zentrale Aufgaben habe die Bundesregierung nicht gut umgesetzt, sagte Wissing und nannte die Beschaffung von Coronatests und Mund-Nase-Bedeckungen als Beispiele. "Wenn der Bundestag Kompetenzen aus der Hand gibt und sie der Bundesregierung überträgt, sie aber damit nicht verantwortungsvoll umgeht, dann ist es an der Zeit, dass der Deutsche Bundestag das Heft des Handelns wieder in die Hand nimmt."