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Corona-Lage in Kliniken noch entspannt

15:27
26.03.2021
In den Krankenhäusern in Coburg, Lichtenfels, Sonneberg und Hildburghausen bleibe man aber wachsam. Das betonen die Geschäftsführer Robert Wieland und Michael Musik.

Coburg - Die Corona-Situation in den Krankenhäusern des bayerisch-thüringischen Klinikverbunds Regiomed war am Freitag entspannt. Das sagten die Geschäftsführer Michael Musik und Robert Wieland. Weder in Südthüringen noch in Oberfranken nehme derzeit trotz steigender Inzidenz die Zahl der Covid-19-Patienten zu.

In Coburg wurden, Stand Freitag, 15 Uhr, neun Patienten auf der Covid-Normalstation behandelt, fünf auf der Intensivstation, wobei vier künstlich beatmet werden mussten. In Neustadt liege derzeit niemand mit einer Corona-Infektion. In Lichtenfels müsse ein Patient intensivmedizinisch betreut und beatmet werden; fünf würden auf der Corona-Normalstation behandelt.

Trotz dieser relativ geringen Zahlen habe Regiomed die Corona-Strukturen in seinen Krankenhäusern nicht zurückgebaut, betonten die beiden Geschäftsführer. „Wir bleiben sehr hellhörig und sensibel“, so Robert Wieland. „Wir hoffen aber, dass die dritte Corona-Welle nicht in unseren Häusern ankommt“, sagte Musick.

Auch für die Altenheime könne Robert Wieland Entwarnung geben. Hier seien aktuell „keine Auffälligkeiten“ feststellbar. Er kündigte an, dass die Besuchsregeln für Kliniken und Heime überarbeitet werden. Sie werden in der nächsten Woche bekannt gegeben.