Letztes Update:
20210319091127

Polizei stößt auf gefälschten Corona-Test

07:48
19.03.2021
Einen weiteren Fall von Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Corona-Testnachweisen stellte die Grenzpolizeiinspektion Selb am Donnerstag fest.

Selb - Ein 29-jähriger tschechischer Staatsangehöriger wurde am Donnerstagnachmittag im Rahmen der Einreisekontrollen am Grenzübergang Selb/Aš kontrolliert. Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb erkannten bei der Überprüfung der vorgelegten Corona-Testbescheinigung sehr schnell, dass diese verfälscht wurde.

Nachdem der Mann mit den Feststellungen konfrontiert wurde, räumte er laut Polizeibericht ein, das Dokument abgeändert zu haben. Die Bescheinigung wurde sichergestellt und der Mann erhielt eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung. Anschließend kehrte er ins Nachbarland zurück.

Wird der russische Impfstoff bald in Schwaben produziert?

07:13
19.03.2021
Illertissen (dpa/lby) - Im schwäbischen Illertissen könnte künftig der russische Impfstoff Sputnik V produziert werden. Das Unternehmen R-Pharm investiere mehr als 30 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Noch hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) aber nicht über die Zulassung des Impfstoffs entschieden.

"Die Impfungen sind ein entscheidendes Instrument im Kampf gegen die Pandemie. Nur sie bieten uns langfristig Schutz vor schweren COVID-19-Verläufen und dem Tod durch eine Erkrankung", betonte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in einer Pressemitteilung. "Deswegen ist jeder Impfstoff, der zugelassen wird, ein weiterer Lichtblick und Hoffnungsschimmer."

Der Impfstoff wurde vom Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelt. Sollte er in der EU zugelassen werden, will die Firma R-Pharm den Impfstoff auch importieren und die Chargenfreigabe übernehmen.

Bayerns Inzidenz liegt wieder über 100

06:40
19.03.2021
Bayern hat den Schwellenwert bei den Corona-Zahlen wieder überschritten: 100,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag für den Freistaat. Bundesweit lag die Zahl mit 95,6 noch knapp darunter.

München/Berlin (dpa/lby) - Laut RKI verzeichneten 41 bayerische Städte und Landkreise einen Wert von mindestens 100. Spitzenreiter in Bayern ist demnach der Landkreis Kulmbach mit einer Inzidenz von 307,4.

Liegt eine Kommune dauerhaft über dem Wert von 100, muss sie in den Lockdown zurückkehren. Schulen und Kitas bleiben in den Corona-Hotspots geschlossen, Ausnahmen gelten nur für Abschlussklassen und die Notbetreuung. Auch Geschäfte und Museen müssen dort dicht bleiben.

Schon am Donnerstagabend teilte das Gesundheitsministerium mit, dass es angesichts der steigenden Zahlen keine weiteren Öffnungen geben wird. Biergärten, Kinos und Theater müssen bayernweit geschlossen bleiben, auch in den wenigen Landkreisen mit niedrigeren Werten.