Letztes Update:
20210317165513

Theater Hof streicht Produktionen

13:56
17.03.2021
Manche Stücke fallen aus, manche verschieben sich. Lichtblicke gibt es auf der digitalen Bühne.

Hof - Das Theater Hof setzt an seinem Spielplan die Schere an. Zwar will das Haus sofort starten, so viel wie möglich von dem zu zeigen, was bis Ende März geplant war, sobald das wieder möglich. Aber: Damit dies terminlich möglich ist, fallen die Produktionen „Draußen vor der Tür“, „Blues Brothers“, „Bruder Eichmann“, „Der Mann von La Mancha“ und „Idomeneo“ aus. Dies teilt das Theater am Mittwoch mit.

Im Programm bleibt demnach die Lesung der „Känguru-Chroniken“. Der Ballettabend „Chaplin!“ soll voraussichtlich im April 2021 Premiere feiern. Die Oper „Der Prozess“ von Philipp Glass soll ab Mitte Juni zu sehen sein. „Frühlingserwachen“ verschiebt sich dann um ein Jahr in die Spielzeit 2021/22.

Um diese Stücke ganz sicher und einem größeren Publikum, als in naher Zukunft möglich, zeigen zu können, rutschen weitere Produktionen in die nächste Spielzeit: das Musiktheater „The Cold Heart“, die Operette „Wiener Blut“, das Ballettmärchen „Der kleine Muck“, das Kinderstück „Pinocchio“ und der Konzertabend „Walk On The Wild Side“. Auch die Studio-, Foyer- und Kantinenproduktionen „Hexen“, „Die Känguru-Chroniken“, „Florence Foster Jenkins“ sowie „Laurel & Hardy“ sind in der nächsten Spielzeit erleben – teils erstmals, teils erneut; teils live, teils digital.

Für Shakespeares „Der Sturm“ hat sich das Theater Hof etwas einfallen lassen: Da nicht abzuschätzen sei, wann wieder live vor Publikum gespielt werden darf, produziert das Haus den Klassiker in der Inszenierung von Reinhardt Friese direkt als Film, um ihn noch in dieser Spielzeit digital zu präsentieren.

„Wir werden uns nun verstärkt in den digitalen Raum vorwagen, zumal uns die positive Resonanz auf den Stream von „Kanzlist Krehler“ sehr ermutigt hat“, sagt Intendant Reinhardt Friese.