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20210312122838

Regiomed: Krankenhaus-Besucher müssen Inzidenz beachten

12:18
12.03.2021
Wenn der Wert über 100 liegt, dann dürfen Kliniken nicht betreten werden. Bei Werten zwischen 35 und 100 darf jeder Patient täglich einen Besucher für eine Stunde empfangen.

Coburg/Neustadt/Lichtenfels - Wer Angehörige in einer der Regiomed-Kliniken in Coburg, Neustadt oder Lichtenfels besuchen will, muss sich über das Infektionsgeschehen in der jeweiligen Region informieren.

Darauf weist David Schmitt, der Leiter der Unternehmenskommunikation von Regiomed hin. „Maßgeblich ist die Inzidenz, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen durch das Robert Koch-Institut (RKI) festgestellt wurde“, hießt es in einer Presseerklärung vom Freitag dazu.

Wenn die Inzidenz drei Tage lang über 100 liegt, tritt ab dem Folgetag ein Besuchsverbot in den Krankenhäusern in Kraft. Sollte die Inzidenz drei Tage lang zwischen 35 und 100 liegt, so sind ab dem Folgetag Besuche möglich. Allerdings ist nur ein Besucher pro Patient für die Dauer von jeweils einer Stunde zugelassen. Besucher müssen in den Kliniken FFP2-Maske tragen. Für die jeweilige Covid-Station, für die Intensivstation und Intermediate Care-Stationen gilt weiterhin ein Besuchsverbot. Ausnahmen sind nur möglich, wenn sie über das Formular „Zutrittserlaubnis Kliniken Regiomed“ beantragt werden, die auf der Homepage der Krankenhäuser heruntergeladen werden können.

Wichtig zu beachten ist, dass für die Regiomed-Klinik in Lichtenfels der Inzidenzwert des Landkreises Lichtenfels ausschlaggebend ist (100 Fälle in sieben Tagen, bezogen auf 100 000 Einwohner). Für die Krankenhäuser in Coburg und Neustadt gelten die Inzidenzwerte der Stadt bzw. des Landkreises Coburg. Diese Regelung ist am 12. März in Kraft getreten. Alle vorherigen Besuchsregelungen verlieren damit ihre Gültigkeit.


Ausnahmen von diesen neuen Besuchsregelungen werden nur für Angehörige von Sterbenden oder Menschen gemacht, die unter psychischen Problemen leiden bzw. in Gefahr sind zu vereinsamen. Werdende Väter können ebenfalls während der Geburt im Kreißsaal anwesend sein, wenn sie entsprechende Schutzkleidung tragen.

Ferner sind speziellen Dienstleistern wie Podologen, Logopäden, Physiotherapeuten, Seelsorgern sowie Angestellten von Sanitätshäusern, Optikern und Hörgeräteakustikern der Zugang unter bestimmten Auflagen gewährt.

Norbert Klüglein

Oberkotzau sagt Wiesenfest ab

12:17
12.03.2021
2022 soll es nachgeholt werden und 2023 wieder turnusgemäß stattfinden.

Oberkotzau - Das Oberkotzauer Wiesenfest, das normalerweise alle zwei Jahre stattfindet, fällt in diesem Jahr coronabedingt aus, soll aber außerhalb der Reihe 2022 nachgeholt werden. Gleich 2023 soll es dann wieder turnusgemäß stattfinden. Diesem Vorschlag von Bürgermeister Stefan Breuer hat sich der Ausschuss für Kultur, Jugend, Familien und Senioren in seiner Sitzung am Donnerstagabend angeschlossen. Vielleicht ist aber heuer wenigstens ein kleines „Wiesenfest light“ möglich: Breuer berichtete, die Gemeinde sei in Gesprächen mit dem Vergnügungsparkbetreiber, ob einige wenige Fahrgeschäfte aufgestellt werden könnten. Die Schule werde ihre Wiesenfestausstellung durchführen.

Gemeinderat Wolfgang Kemnitzer erklärte für die Spielvereinigung, der Verein als Festwirt stehe hinter der Absage. Das finanzielle Risiko wäre zu groß gewesen. Der Zeltverleiher fordere nach der Absage jetzt fünf Prozent des vereinbarten Preises, 320 Euro. Selbst diese Summe treffe den Verein, da dieser zurzeit „null Einnahmen“ habe. Kemnitzer bat, die Gemeinde möge die Zahlung übernehmen. Bürgermeister Stefan Breuer meinte, „das wird uns nicht wehtun“. Ein „Superprogramm“ sei 2021 geplant gewesen, unter anderem mit der Band Radspitz, berichtete Kemnitzer weiter. Zum Glück habe der Verein fast alle Verträge stornieren können, und für nächstes Jahr lägen Zusagen bereits vor.

Kulturamtsleiter Günter Tauwaldt berichtete, viele Schausteller kämpften wegen Corona um ihre Existenz. Tauwaldt gab eine Übersicht der Veranstaltungen im ersten Halbjahr, die ausfallen müssen, so der Frühlingsmarkt am 18. April und die Sportnacht. Die italienische Nacht werde möglicherweise auf den Spätsommer verschoben. Die Herbstkirchweih könne hoffentlich uneingeschränkt stattfinden. Der Wochenmarkt beginnt planmäßig nächste Woche, allerdings in verkleinerter Form. 

Hannes Keltsch