Letztes Update:
20210709142822

Corona-Mahnmal in Unterfranken zerstört

14:07
09.07.2021

Hammelburg - Ein Denkmal für die Toten und Erkrankten in der Corona-Pandemie ist in Unterfranken beschädigt worden. Unbekannte hätten den etwa 15 Zentimeter großen und 5 Kilogramm schweren Stein-Spatz samt Sockel, der etwas erhöht an einer Brücke in Hammelburg (Landkreis Bad Kissingen) angebracht war, angehoben, teilte die Polizei am Freitag mit. Dann sollen sie diesen auf dem Boden geworfen und so weitgehend zertrümmert haben.    

Der Vorfall sei am Donnerstag angezeigt worden und womöglich bereits am Wochenende geschehen. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit einer privaten Feier und lautstarken und betrunkenen Party-Gästen. Diese sollen über die Saalebrücke gelaufen sein. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Das Denkmal war im Dezember 2020 aufgestellt worden. Mittlerweile ist der Vogel laut Polizei bei einem Steinmetz zur Reparatur.



Online-Redaktion

Impfzentren bieten kurzfristig Termine an

13:58
09.07.2021

München - Wegen des nachlassenden Interesses an Corona-Impfungen können Bürger nun kurzfristig Termine erhalten. Fast alle staatlichen Impfenzentren könnten mittlerweile auch neu angemeldeten Bürgern zeitnahe Termine anbieten, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in München mit. Zudem versuchen viele Kommunen, mit besonderen Angeboten die Menschen von einer Schutzimpfung zu überzeugen.

Vor einer Woche war in den Impfzentren die bisherige Priorisierung aufgehoben worden. Nun bekommen Impfwillige einen Termin in der Reihenfolge ihrer Anmeldung. Laut Ministerium haben mittlerweile fast alle bereits länger registrierten Bürger ein Angebot erhalten. Detaillierte Zahlen, wie viele Neuanmeldungen in den vergangenen Tagen hinzugekommen sind, gebe es aber nicht.

Durch das nachlassende Interesse gibt es mittlerweile im Freistaat deutlich mehr Impfstoff als verbraucht wird. Zuvor gab es monatelang einen Mangel an den Vakzinen.

Die Städte wollen ebenfalls einer Impfmüdigkeit entgegensteuern. Bamberg will nun lokale Impfaktionen in den Stadtteilen anbieten. Die ersten beiden Pilotversuche seien gut angenommen worden, berichtete die oberfränkische Stadt am Freitag. Die Stadt Augsburg will ebenfalls einen Impfbus in die Wohngebiete schicken.

Der oberbayerische Landkreis Pfaffenhofen will das Terminsystem bei seinen beiden Impfzentren komplett abschaffen. Alle Bürger könnten künftig zu den Öffnungszeiten kommen, berichtete das Landratsamt. "Eine Terminbuchung ist weiterhin möglich, dadurch können gegebenenfalls anfallende Wartezeiten vermieden werden", hieß es. Die niederbayerische Stadt Straubing sowie der Landkreis Straubing-Bogen organisieren "Feierabendimpfungen" bis 20.00 Uhr am Abend.

Online-Redaktion