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Stadt und Landkreis Hof machen weitere Impfangebote

08:57
09.07.2021
Am Montag, Dienstag und Mittwoch gibt es weitere Angebote in in Hof, Helmbrechts und Schwarzenbach an der Saale.

Im Raum Hof sind fast drei Viertel aller über 16-Jährigen mindestens einmal geimpft. „Wir wollen aber auch weiterhin unser Impfangebot zur Verfügung stellen und ausdehnen“, erklärt Landrat Oliver Bär in einer Mitteilung. Deshalb bieten Stadt und Landkreis Hof gemeinsam mit den Impfzentren in Hof und in Helmbrechts sowie der Sandler AG in Schwarzenbach an der Saale in der kommenden Woche weitere Impfmöglichkeiten an:

Am Montag und Dienstag (12. und 13. Juli) besteht

• im Impfzentrum Hof (Ernst-Reuter-Straße 62) von 8 bis 18 Uhr und

• im Impfzentrum Helmbrechts (Gustav-Weiß-Straße 7) von 10.30 bis 17.30 Uhr

die Möglichkeit, sich mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) impfen zu lassen. Eine Anmeldung für diese beiden Tage ist nicht notwendig.

• Darüberhinaus besteht am Mittwoch, 14. Juli, von 14 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich in den Räumen der Sandler AG (Lamitzmühle 1, Verwaltungsgebäude, Schwarzenbach an der Saale) ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen. Für den Termin am Mittwoch wird um vorherige Anmeldung über die Impfhotline (09281/57-777) gebeten.

Lebenserwartung in Deutschland - wegen Corona nahezu unverändert

07:44
09.07.2021
Die Lebenserwartung in Deutschland ist in jüngster Zeit nahezu unverändert geblieben: Wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete, hat ein neugeborenes Mädchen derzeit eine aktuelle Lebenserwartung von 83,4 Jahren, während diese bei neugeborenen Jungen laut Sterbetafel 2018/2020 nun 78,6 Jahre beträgt.

Im Vergleich zur vorangegangen Sterbetafel 2017/2019 ist die Lebenserwartung damit bei den Jungen um 0,01 Jahre, bei Mädchen um 0,04 Jahre gestiegen. Hauptgrund für die nahezu stagnierende Entwicklung seien die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen zum Jahresende 2020 im Zuge der zweiten Welle der Corona-Pandemie: Zuvor war die Lebenserwartung Neugeborener bei beiden Geschlechtern seit der Berechnung für die Jahre 2007/2009 jeweils um durchschnittlich 0,1 Jahre angestiegen.

Erstmals sei mit 2020 ein Jahr in die Berechnung eingeflossen, in dem sich die Corona-Pandemie auf das Sterbegeschehen ausgewirkt habe, hieß es. Die sogenannte allgemeine Sterbeziffer - das ist die Zahl der Gestorbenen je 1000 Einwohnerinnen und Einwohner, die Unterschiede in der Altersstruktur nicht berücksichtigt - ist den Angaben zufolge angestiegen. Der Blick auf einzelne Altersgruppen zeige, dass die Sterblichkeit im Jahr 2020 gegenüber 2019 insbesondere bei über 75-jährigen Männern und Frauen anstieg. 

Wegen Corona: Verbraucher geben mehr Geld für Grillgeräte aus

06:48
09.07.2021
Der Verkauf von Grillgeräten hat in der Corona-Pandemie deutlich mehr Geld in die Kassen der Firmen gespült als zuvor. Genaue Zahlen gibt es zwar nicht, auch weil die Supermärkte, Baumärkte, Gartencenter und anderen Verkaufsstellen die Grillprodukte in verschiedenen Kategorien führen. Händler und Hersteller berichteten aber von einer stark angezogenen Nachfrage, etwa der Kölner Händler Santos Grills und die Firma Grillfürst aus Bad Hersfeld in Hessen.

Der Handelsverband Heimwerken-Bauen-Garten berichtet von einem bereits länger andauernden Trend, der durch Corona angezogen habe. Weil die Menschen viel zu Hause gewesen seien, hätten sie stark in ihr Heim samt Garten investiert, sagt ein Verbandssprecher. Er sieht einen Trend zum «Cocooning», also dem Bau einer «Wohlfühl-Schutzburg», von der auch die Grillbranche profitiert habe.

Das Marktforschungsunternehmen GfK spricht mit Blick auf 2020 von dem bisher «umsatzstärksten Jahr für Grillgeräte», was auch an einer Verschiebung des Markts weg von eher günstigen Kohlegrills hin zu höherpreisigen Gasgeräten liege. Der Absatz - also die Stückzahlen - war im vergangenen Jahr nach Schätzung der GfK hingegen nur stabil.

«Corona hat die Kaufbereitschaft deutlich erhöht», sagt der Geschäftsführer des Herstellers Outdoorchef, Marcel Gueissaz. Die Menschen seien bereit, tiefer in die Tasche zu greifen als früher - statt niedrigpreisiger Kohlegrill kauften immer mehr Menschen Gasgrills in der Preisspanne 300 bis 1000 Euro.