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20210311141627

Übler Betrugsversuch im Raum Wunsiedel: Falscher Arzt droht mit Corona-Tod von Angehörigen

12:51
11.03.2021
Mit der Angst vor dem Coronavirus hat ein Betrüger im Raum Wunsiedel versucht, vier- bis fünfstellige Eurobeträge zu verdienen. Er versuchte, die Sorge von mehreren Menschen um ihre Lieben auszunutzen.

Wie die Polizei mitteilt, habe der bislang noch Unbekannte mehrere potenzielle Opfer angerufen und sich als Arzt des Marktredwitzer Klinikums alias Dr. Weber ausgegeben. Bei allen Gesprächen war die Anrufernummer unterdrückt. Der vermeintliche Arzt teilte seinen Gesprächspartnern mit, dass Angehörige aufgrund einer Corona-Infektion todkrank bei ihm in der Klinik liegen würden und nur durch die Verabreichung eines amerikanischen Medikaments, das jedoch nicht von der Krankenversicherung bezahlt werde, gerettet werden könnten. Deshalb forderte er sie zu Zahlungen von hohen Geldsummen auf. Keiner der Angerufenen ging jedoch glücklicherweise auf die Forderung ein, alle verständigten die Polizei.

red

Ärzte behandeln Rekordzahl schwerer Covid-19-Fälle in Tschechien

12:25
11.03.2021
In Tschechien wird eine Rekordzahl schwerer Covid-19-Fälle in den Krankenhäusern behandelt. 1916 Patienten befanden sich in einem ernsten Zustand oder wurden künstlich beamtet, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Donnerstag bekanntgab. Landesweit sind derzeit nur noch zwölf Prozent aller Intensivbetten frei. 

Prag - Zudem werden mehr als 6800 weitere Menschen mit leichteren Verläufen stationär versorgt.

Trotz der angespannten Lage kommen möglicherweise doch keine Covid-19-Patienten aus Tschechien zur Behandlung nach Deutschland. „In diesem Moment ist der Transport von Patienten ins Ausland nicht erforderlich“, sagte Regierungschef Andrej Babis der Zeitung „Pravo“. Jeder Überführung von Intensivpatienten sei eine „riskante Angelegenheit“, betonte der 66-Jährige, der sich im Oktober zur Wiederwahl stellen muss.

Deutschland, Polen, die Schweiz und andere Staaten hatten Hilfe angeboten. Bisher wurde nur eine Patientin aus einer überlasteten Klinik in Usti nad Orlici ins polnische Raciborz gebracht. Nach Einschätzung von Experten dürften die nächsten Tage kritisch sein, was die Belastung des Gesundheitssystems angeht.

Bei den Neuinfektionen gab es einen leichten Rückgang mit 14 353 Fällen innerhalb von 24 Stunden. Innerhalb von 7 Tagen steckten sich mehr als 760 Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Virus an; in Deutschland lag der Wert bei 69,1. Seit Beginn der Pandemie gab es fast 1,4 Millionen Infektionen und mehr als 22 624 Todesfälle.