Letztes Update:
20210629114345

Beschluss: An Schulen entfällt Maskenpflicht am Platz

11:41
29.06.2021
München (dpa/lby) - Nach den bayerischen Grundschülern müssen auch Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen am Sitzplatz keine Maske mehr tragen - sofern die regionale Sieben-Tage-Inzidenz unter 25 liegt. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend mitteilte. Es solle dabei empfohlen werden, dreimal statt zweimal pro Woche einen Corona-Test zu machen.

dpa

Bayern erlaubt bis zu 1500 Zuschauer bei Kultur und Sport

11:40
29.06.2021
Bayern lockert die Corona-Schutzmaßnahmen für Kultur- und Sportveranstaltungen weiter. Unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte sind im Freien statt bisher 500 künftig bis zu 1500 Zuschauer erlaubt, davon bis zu 200 auf Stehplätzen mit Mindestabstand.

München - Bayern lockert die Corona-Schutzmaßnahmen für Kultur- und Sportveranstaltungen weiter. Unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte sind im Freien statt bisher 500 künftig bis zu 1500 Zuschauer erlaubt, davon bis zu 200 auf Stehplätzen mit Mindestabstand. Das beschloss das bayerische Kabinett am Dienstag.

dpa

Corona dämpft Mietanstieg: "Gefangenenwohnung" ist out

11:39
29.06.2021
Die Corona-Pandemie hat den Anstieg der Mieten in Bayern verlangsamt, aber nicht gestoppt. Eine dauerhafte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist nach dem neuen Marktbericht des Immobilienverbands IVD Süd nicht in Sicht.

München - Die Corona-Pandemie hat den Anstieg der Mieten in Bayern verlangsamt, aber nicht gestoppt. Eine dauerhafte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist nach dem neuen Marktbericht des Immobilienverbands IVD Süd nicht in Sicht. Vom vergangenen Herbst bis zum Frühjahr sind die Mieten für Bestandswohnungen im bayernweiten Schnitt demnach um 1,2 Prozent teurer geworden, für neue Wohnungen um 1,9 Prozent. "Die Mieten steigen nicht mehr in der gleichen ungebremsten Dynamik, sondern etwas moderater", sagte Stephan Kippes, der Marktforscher des Verbands.

Der IVD Süd ist der Berufsverband der Makler, die in den vergangenen Monaten noch eine weitere coronabedingte Neuerung beobachten: "In den letzten Monaten sind unwahrscheinlich viele Kündigungen hereingekommen", berichtete die Münchner Maklerin Eva Miller. "Es sieht aus, als ob die Einzimmerwohnung den Leuten zu klein geworden ist." Das Phänomen ist offensichtlich nicht auf München begrenzt, denn das Nürnberger Maklerbüro de Rossi teilte die Einschätzung. "Man spricht bei den Wohnungen, die keinen Balkon haben, auch von Gefangenenwohnung", sagte Marktforscher Kippes dazu.


Im Fünfjahres-Vergleich der Großstädte von 2015 bis 2020 sind die Mieten nahezu überall gestiegen. Spitzenreiter ist Fürth mit 25 Prozent, gefolgt von Regensburg, Augsburg und Würzburg mit 22 Prozent. München und Nürnberg rangieren mit 18 Prozent im Mittelfeld, in Erlangen fiel der Anstieg mit sechs Prozent sehr moderat aus. Lediglich in Ingolstadt gab es ein Minus von elf Prozent, mutmaßlich bedingt durch die jahrelange Krise der Autoindustrie.


Auffällig ist, dass Bayerns Großstädte in der jüngeren Vergangenheit in Sachen Mieten keineswegs mehr Spitzenreiter sind: In den Mittelstädten sind die Preise im vergangenen Jahr laut IVD SüD sogar etwas schneller gestiegen - bei Bestandswohnungen um 1,7 Prozent und für Neubauten um 2 Prozent. Dass der Verlangsamung des Mietanstiegs ein Ende der Preisspirale folgen könnte, glauben die Fachleute des Verbands nicht: "Viel gedämpfter wird's nicht werden", sagte Kippes.

dpa