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20210628132516

Bayern fordert vom Bund Regeln und Kontrollen für Rückkehrer

13:23
28.06.2021
Wegen der in einigen Bundesländern jetzt anstehenden Sommerferien fordert Bayern vom Bund klare Vorgaben und Regeln für Reiserückkehrer. "Es war letztes Jahr schon das Problem, dass dies sehr spät gemacht wurde, als der Urlaub in den meisten Bundesländern vorbei war", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einem Impfgipfel in der Staatskanzlei in München.

München - Wegen der in einigen Bundesländern jetzt anstehenden Sommerferien fordert Bayern vom Bund klare Vorgaben und Regeln für Reiserückkehrer. "Es war letztes Jahr schon das Problem, dass dies sehr spät gemacht wurde, als der Urlaub in den meisten Bundesländern vorbei war", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einem Impfgipfel in der Staatskanzlei in München.


Es gehe dabei nicht darum, neue Testkapazitäten aufzubauen - diese seien anders als vor einem Jahr in ganz Deutschland gut vorhanden, sagte Söder. Es müsse aber "fixiert" werden, wie die vorhandenen Testpflichten auch kontrolliert würden. Zumindest bei Rückreisen per Flugzeug, Bahn und Bus müsse durch Negativtests vor der Einreise das Risiko eingeschleppter Infektionen bestmöglich minimiert werden.

Der Bund müsse sich aber auch überlegen, wie an den Grenzen Stichproben bei Einreisenden praktikabel seien. "Es würde schon mal sehr helfen, wenn die gesamten Kontrollpflichten, die es gibt, auch eingehalten werden und dies dann auch überprüft wird", sagte Söder.

dpa

Wegen Pandemie: Ulmer Zöllner finden mehr Drogen in der Post

13:22
28.06.2021
Wegen der Corona-Pandemie haben die Mitarbeiter vom Hauptzollamt Ulm im vergangenen Jahr deutlich mehr Drogen in Postsendungen gefunden als in den Jahren zuvor. Rund 370 Sendungen mit Drogen und anderen Betäubungsmitteln haben sie aus dem Verkehr gezogen, wie ein Sprecher am Montag in Ulm mitteilte.

Ulm - Wegen der Corona-Pandemie haben die Mitarbeiter vom Hauptzollamt Ulm im vergangenen Jahr deutlich mehr Drogen in Postsendungen gefunden als in den Jahren zuvor. Rund 370 Sendungen mit Drogen und anderen Betäubungsmitteln haben sie aus dem Verkehr gezogen, wie ein Sprecher am Montag in Ulm mitteilte. In den Jahren 2019 und 2018 zusammen waren es rund 300 vergleichbare Fälle.

"Wenn verbotene Waren wegen der Reisebeschränkungen in der Pandemie nicht persönlich im Ausland geholt werden können, dann kommen sie halt mit der Post", sagte der Leiter des Ulmer Zolls, Rainer Bühler, laut einer Mitteilung.


Auch in diesem Jahr werden viele Drogen per Post verschickt: Bis zur Jahresmitte zählte der Ulmer Zoll bereits mehr als 300 Drogenpakete. Die meisten Sendungen mit strafbaren Inhalten kamen demnach aus dem EU-Ausland.


Auch beim gewerblichen Warenverkehr generell zeigen sich die Auswirkungen der Pandemie. So stieg die Zahl der beim Zoll verzeichneten Exporte auf mehr als acht Millionen Sendungen, die der Importe fiel dagegen um rund 728.000 auf rund 3,45 Millionen Sendungen.


Zudem zogen die Zollbeamten im vergangenen 17 Kilogramm Drogen, rund 267.000 geschmuggelte Zigaretten sowie 58 illegale Waffen und Waffenteile aus dem Verkehr.

dpa