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Studierende der Hochschule Ansbach werden geimpft

12:16
21.06.2021

Ansbach (dpa/lby) - Studierende der Hochschule Ansbach können sich am Freitag gegen das Coronavirus impfen lassen.

Möglich macht das eine Impfaktion, die die Fachschaft organisiert hat. Eine Hausarztpraxis werde an dem Tag 150 Dosen des Vakzins von Johnson & Johnson spritzen, teilten die Organisatoren am Montag mit. Die Termine dafür seien innerhalb weniger Minuten übers Internet vergeben gewesen.

"Wir freuen uns sehr, den Studierenden das Angebot machen zu können, da diese Gruppe trotz Aufhebung der Priorisierung nur schwer in den Genuss des Impfschutzes und damit einhergehender Freiheiten kommen kann", sagte die Fachschaftsvorsitzende Antonia Schillinger.

An den Universitäten und Hochschulen dürfen seit Anfang Juni auch Betriebsärzte impfen - und zwar die Beschäftigten. Berlin hat in der vergangenen Woche als erstes Bundesland damit begonnen, auch gezielt Studierende zu impfen. Impfaktionen gab es auch schon an der Hochschule Karlsruhe und der im sächsischen Mittweida.

Merkel: Deutschland ist in einem Epochenwechsel

10:42
21.06.2021
Die Union stellt sich für die Bundestagswahl auf, aber Angela Merkels Ära endet. Die Bundeskanzlerin sieht das Land an einem richtungsweisenden Punkt - auch wegen der Pandemie.

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Deutschland angesichts der Folgen der Corona-Pandemie vor tiefgreifenden Umbrüchen.

Es sei wichtig, dass CDU und CSU in ihrem gemeinsamen Programm für die Bundestagswahl im ersten Kapitel von einem Epochenwechsel sprächen, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen bei einer gemeinsamen Klausur der Spitzen von CDU und CSU zum Wahlprogramm der Union in Berlin. "Wir sind in einem Epochenwechsel." Dieser werde getrieben durch Innovation und Digitalisierung.

Knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl wollen die Spitzen von CDU und CSU ihr gemeinsames Programm am Montag beschließen. Am frühen Nachmittag wollen Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) und CSU-Chef Markus Söder das gemeinsame Programm der Öffentlichkeit präsentieren.

Merkel sagte nach den Teilnehmerangaben, seit dem Jahr 2007 sei eine Herausforderung nach der anderen für das Land gekommen. Mit der Pandemie würden die Karten auf der Welt noch einmal neu gemischt. Die offenen Demokratien hätten sich beim Umgang mit Corona schwerer getan als die autokratischen Systeme. "Wir haben mehr aufzuholen", wurde Merkel zitiert. Bei den USA sehe man, "mit welcher Wucht sie es nun anpacken - auch wirtschaftlich". Das chinesische Bruttoinlandsprodukt habe sich mehr als versechsfacht. China sei sehr erfolgreich trotz eines autokratischen Systems. Europa sei an vielen Stellen nicht führend: Nicht bei den Quantencomputern, den Computerchips oder der Batterieforschung. Dies müsse man angehen.