Letztes Update:
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Stadt und Landkreis Hof: Zweiter Tag in Folge: Keine neuen Corona-Fälle

10:59
14.06.2021
In Stadt und Landkreis Hof sind erneut keine weiteren Personen Corona-positiv getestet worden, wie das Landratsamt mitteilt. Damit bleibt der Inzidenzwert in Stadt und Landkreis konstant.

Hof - Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt weiterhin bei 10.348.

Da sechs Personen wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, sinkt die Zahl der aktuellen Fälle auf 61 Personen. 10.010 Personen gelten als genesen.

Die 61 aktuelle Fälle verteilen sich wie folgt auf Stadt und Landkreis:

Landkreis Hof: 38

Stadt Hof: 23


7-Tages-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI) weiterhin:

Landkreis Hof: 12,7

Stadt Hof: 39,3

Seit Beginn der Impfungen wurden im Hofer Land insgesamt 131.463 Impfungen (durch Impfzentren und Hausarztpraxen) durchgeführt, davon 81.819 Erstimpfungen. Die Impfquote nach Erstimpfungen liegt bei 58,18 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Impfquote der impffähigen über 16-Jährigen liegt bei 67,15 Prozent.

In dieser Woche erhält die Region weiterhin Impfstoff vor allem für die Zweitimpfungen. Die Zweitimpfquote steigt auf 35,3 Prozent.

Redaktion

Mittelstand bereitet sich auf Post-Corona-Boom vor

10:34
14.06.2021
Die Auftragslage im deutschen Mittelstand ist wieder sehr gut. Viele Unternehmen wollen neue Mitarbeiter einstellen. Sorgen bereiten steigende Material- und Rohstoffkosten.

Deutschlands Mittelständler schütteln die Corona-Krise zunehmend ab und wollen neue Jobs schaffen.

Die Firmen zeigten sich sogar offener für Neueinstellungen als vor der Pandemie, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 1000 Mittelständlern.

Demnach plant inzwischen mehr als jedes vierte Unternehmen (knapp 27 Prozent), in den nächsten sechs Monaten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Im Herbst 2020 hatten lediglich 17 Prozent der Firmen solche Pläne. Nur noch 9 Prozent wollen etwa ein Jahr nach Beginn der Pandemie Jobs abbauen.

Der Mittelstand mache sich bereit für einen "Post-Corona-Boom", hieß es in der Studie. "Wir beobachten derzeit einen regelrechten Nachfrage-Boom aus dem In- und Ausland, der das Geschäft unserer Firmenkunden ankurbelt", erläuterte Uwe Berghaus, Firmenkundenvorstand der DZ Bank. "Mit zusätzlichem Personal und erhöhten Investitionen stellen die Unternehmen jetzt die Weichen, um langfristig vom Aufschwung zu profitieren." 77 Prozent der Befragten wollen demnach in den nächsten sechs Monaten Geld für Zukunftsprojekte in die Hand nehmen. Das sei mehr als das Vorkrisenniveau.

Die gute Auftragslage wirkt sich auf die Geschäftserwartungen aus, die sich den Angaben zufolge zum zweiten Mal in Folge merklich verbessert haben. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über die Umfrageergebnisse berichtet.

Steigende Material- und Rohstoffkosten bereiten den Unternehmen allerdings Sorge. Rund 60 Prozent der Befragten sehen darin ein akutes Problem für ihr Geschäft. Steigenden Energiekosten beunruhigen mehr als die Hälfte der Mittelständler. Das betrifft insbesondere die Ernährungs-, Agrar- und Chemiebranche. Die hohen Einkaufskosten bleiben nicht ohne Folgen: In den kommenden Monaten wollen knapp 36 Prozent der Befragten ihre Preise erhöhen.