Letztes Update:
20210310142218

Stadt Hof: Corona-Inzidenz unverändert hoch

12:31
10.03.2021
333,9 beträgt der Sieben-Tage-Wert in der Stadt. 123,4 im Landkreis Hof ist etwas weniger als am Vortag.

In Stadt und Landkreis Hof sind 31 weitere Personen coronapositiv getestet worden, davon 15 im Landkreis und 16 in der Stadt Hof. 17 waren als „Kontaktpersonen I“ bekannt, ein Infizierter steht im Zusammenhang mit einem Ausbruchsgeschehen in einer Firma. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof steigt auf 6575. Da 20 Personen wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 595 . Als genesen gelten 5791 Personen. Die 595 Fälle verteilen sich wie folgt: Landkreis Hof: 303; Stadt Hof: 292.

Unterdessen bestätigt die Gesundheitsbehörde einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei handelt es sich um eine 75-jährige Hoferin, die mit dem Virus verstorben ist. Die Zahl der Todesfälle von Corona-Infizierten im Hofer Land steigt somit auf 189 an.

Die aktuellen Sieben-Tage-Inzidenzwerte (Berechnung laut Robert-Koch-Institut): Landkreis Hof: 123,4 (Vortag 139,2), Stadt Hof: 333,9 (Vortag 338,2).

red

Holotschek: In Grenz-Hotspots bald andere Impfreihenfolge möglich

12:16
10.03.2021

In Corona-Hotspots in Grenzregionen soll nach Worten von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) künftig von der eigentlich vorgegebenen Impfreihenfolge abgewichen werden können.

München/Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe ihm zugesagt, die Impfverordnung des Bundes entsprechend zu ändern, sagte Holetschek am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München - er ist derzeit Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder.

 
Wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin sagte, soll eine Änderung der Impfverordnung sogenannte Riegel- oder Ringimpfungen in besonders betroffenen Grenzregionen mit hohem Infektionsgeschehen ermöglichen.
 
In Grenzregionen, die wegen der Ausbreitung der britischen Coronavirus-Variante mit Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100 kämpfen, sollen die Behörden vor Ort nach Darstellung Holetscheks somit freier entscheiden können, ob bestimmte Gruppen früher geimpft werden. „Es geht darum, dieses Ausbruchsgeschehen in den Griff zu bekommen“, sagte Holetschek. Als Beispiel nannte er mögliche Reihenimpfungen in Betrieben, in denen es vermehrt Corona-Infektionen gebe. Theoretisch könnten dann auch alle über 18 geimpft werden, wo dies sinnvoll sei, sagte Holetschek. Über das Vorgehen müssten aber jeweils die Behörden vor Ort entscheiden. „Wir müssen jede Option an der Grenze nutzen, weil wir sehen, dass wir dort wenig andere Handlungsoptionen haben.“
 
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte zuvor angekündigt, dass die Landkreise beim Impfen künftig etwas freier agieren können. „Die Landkreise sollen weitgehend selbst und flexibel entscheiden können, wer geimpft werden soll. Damit können auch andere Gruppen schneller an die Reihe kommen“, sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur.