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IOC-Präsident Bach lässt keinen Zweifel an Olympia-Austragung

12:12
10.03.2021
Präsident Thomas Bach hat bei der digitalen 137. Session des Internationalen Olympischen Komitees in seiner Eröffnungsrede jedweden Zweifel an der Austragung der Tokio-Spiele ausgeschlossen.

Lausanne - „Die Frage ist nicht, ob die Olympischen Spiele stattfinden, sondern wie sie veranstaltet werden“, sagte der 67-jährige Deutsche am Mittwoch. Tokio bliebe auch in der Corona-Pandemie die am besten vorbereitete Olympia-Stadt, die es jemals gab.

Die Konzepte für die verschiedenen Szenarien bei den Sommerspielen vom 23. Juli bis 8. August würden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und faktenbasiert entwickelt. „Der Kampf gegen das Virus ist ein harter Kampf“, sagte Bach. „Diese Schlacht schlagen wir aber für die Athleten. Das bedeutet: Mit voller Entschlossenheit, Siegeswillen, mit harter täglicher Arbeit und mit der geballten psychischen und geistigen Kraft, die wir besitzen.“

Ermutigend für die Tokio-Spiele sei, dass viele internationale Wettbewerbe in den vergangenen Monaten stattgefunden hätten. „Das beweist, dass man Sport sicher und erfolgreich trotz der derzeitigen Einschränkungen durchführen kann“, meinte Bach.

Seit September 2020 seien 270 Sportgroßveranstaltungen auf der Welt mit rund 30 000 Athleten veranstaltet worden. „Keine einzige dieser Veranstaltungen ist zum Ausgangspunkt der Virus-Verbreitung geworden“, betonte Bach. „Wir haben also den schlagenden Beweis, dass größere internationale Sportanlässe sicher organisiert werden können.“ Zudem werde sich bis zur Olympia-Eröffnung die Situation bei den Impfungen der Teilnehmer deutlich verbessern.

Impfstart in Praxen: Spahn für Beschluss mit Ministerpräsidenten

12:09
10.03.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für einen gemeinsamen Beschluss mit den Ministerpräsidenten zur Einbeziehung der Arztpraxen in die Corona-Impfungen ausgesprochen.

Berlin - Das verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen. Zuerst berichtete die „Bild“-Zeitung. Nach Angaben der Zeitung warb Spahn auch im Kabinett angesichts unterschiedlicher Einschätzungen unter den Ländern dafür. Um so wichtiger sei nun ein gemeinsames Agieren.
Das Gesundheitsministerium erklärte auf Anfrage, Ziel sei weiterhin, Anfang April mit Impfungen in den Praxen zu beginnen. Dabei solle es ein bundeseinheitliches Vorgehen geben, um auch Vertriebswege über den Großhandel und Apotheken zu nutzen. Die regionalen Impfzentren der Länder sollen weiterarbeiten, Termine sollen bestehen bleiben. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollten am Mittwoch über den Zeitplan und weitere Details beraten.