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Kreis Haßberge: Sonderimpfaktion mit Johnson & Johnson

13:03
11.06.2021
Bürger des Landkreises Haßberge, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, können sich jetzt impfen lassen. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Kreis Haßberge - Der Landkreis Haßberge bietet wieder eine Sonderimpfaktion für Johnson & Johnson an. Möglich wird dies laut einer aktuellen Meldung aus dem Landratsamt, weil Impfstoff, der den Unternehmen im Rahmen der Modellprojekte „Impfen in Betrieben“ zugewiesen worden war, nicht vollständig benötigt wurde. Diese begrenzte Restmenge kann jetzt in den Impfzentren Hofheim und Zeil verimpft werden.

Um eine Impfung mit dem Impfstoff Johnson & Johnson zu erhalten, können sich impfwillige Bürger ab 60 Jahren mit dem Erstwohnsitz im Landkreis Haßberge auf der Homepage des Landkreises Haßberge unter www.hassberge.de/impfung anmelden. Das entsprechende Formular wird am Montag, 14. Juni ab 12 Uhr freigeschalten.

Zusätzlich muss, soweit noch nicht geschehen, eine Online-Registrierung im Bayerischen Impfportal BayIMCO unter www.impfzentren.bayern erfolgen. „Eine Terminvergabe über dieses System für den Impfstoff ist zur Zeit leider noch nicht möglich“, so das Landratsamt in seiner aktuellen Meldung. Nach der Registrierung über das Online- Formular erhalten die Interessierten einen Anruf beziehungsweise eine E-Mail zur Terminvereinbarung, solange freie Termine vorhanden sind. „Sollte keine Möglichkeit zur Online-Registrierung vorhanden sein, kann man sich alternativ auch über einen Bekannten registrieren lassen. Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission in der Regel bei Menschen ab 60 Jahren eingesetzt werden“, so das Landratsamt abschließend. red

Online-Redaktion

Corona in G7-Hotel - Merkel-Sicherheitsmann in Quarantäne

12:59
11.06.2021
In einem Hotel in Cornwall, das im Vorfeld des G7-Gipfels gebucht worden war, hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Das berührt auch die deutsche Delegation - die Kanzlerin reist dennoch wie geplant an.

Carbis Bay - Nach einem Corona-Ausbruch in einem Hotel beim G7-Gipfel in Cornwall hat sich ein Sicherheitsmann der deutschen Vorausdelegation von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorsorglich in Quarantäne begeben.

Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Dies habe keine Auswirkungen auf die Reise der Kanzlerin und ihrer Delegation zu dem Gipfel in Carbis Bay, erklärte er weiter. Merkel wollte gegen Freitagmittag im englischen Cornwall eintreffen.

Zwei Sicherheitsleute Merkels in betroffenem Hotel

In Berlin war am Donnerstagabend die Rede davon, dass zwei Mitglieder des Sicherheits-Vorauskommandos der Kanzlerin in dem betroffenen Hotel in St. Ives untergebracht waren. Ein Sprecher des britischen Premierministers Boris Johnson hatte auf Anfrage von Journalisten bestätigt, dass Merkel weiterhin am Gipfel teilnehmen werde.

Der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge wurde der Ausbruch bereits am Mittwoch festgestellt. Das Hotel sei daraufhin geschlossen worden, hieß es.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Industrienationen wollen von Freitag bis Sonntag über Themen wie den Kampf gegen den Klimawandel und die Corona-Pandemie in dem Badeort Carbis Bay in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall beraten.

dpa