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20210531091339

Australische Airline Qantas plant Belohnungen für Geimpfte

09:11
31.05.2021
Der reguläre Flugverkehr in Australien hat zur Zeit mit Neuseeland nur ein einziges internationales Ziel. Die Airline Quantas setzt aufs Impfen - und lockt dabei mit Rabatten und Gutscheinen.

Sydney - Die australische Fluggesellschaft Qantas will Reisende künftig mit Rabatten und anderen Anreizen belohnen, wenn sie gegen das Coronavirus geimpft sind.

Unter anderem seien auch Fluggutscheine und Prämienpunkte für australische Vielflieger geplant, sagte Airline-Chef Alan Joyce am Montag dem australischen Fernsehsender 9News. Zudem sollen spezielle Preise verlost werden. "Wir werden zehn "Super-Preise" verlosen, mindestens einen in jedem Bundesstaat und Territorium", so Joyce. Die Gewinner dürfen ein Jahr auf dem gesamten Streckennetz kostenlos reisen.

Mit dem Programm wolle die Fluglinie mehr Australier dazu bringen, sich impfen zu lassen. Joyce lud andere Unternehmen ein, dem Beispiel von Qantas zu folgen. Bisher sind nur etwa zwei Prozent der 25 Millionen Australier vollständig geimpft.

Gleichzeitig betonte Joyce, er habe Hoffnung, dass einige internationale Verbindungen aus und nach Down Under bis Ende des Jahres wieder aufgenommen werden könnten. Qantas arbeite mit der Regierung in Canberra zusammen und sei bereits dabei, die Flugzeuge auf Vordermann zu bringen und die Crews zu trainieren.

Australiens internationale Grenzen sind im Zuge der Pandemie seit März 2020 geschlossen, Ausnahmen gibt es nur für dort Lebende und australische Staatsbürger. Bislang wurde nur der reguläre Flugverkehr mit Neuseeland wiederaufgenommen. Beide Länder sind bislang sehr erfolgreich im Kampf gegen Sars-CoV-2.

Corona-Tests: Länder wollen schärfere Regeln gegen Betrug

08:54
31.05.2021

Berlin (dpa/lby) - Angesichts des Verdachts auf Abrechnungsbetrug bei Corona-Teststellen planen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern schärfere Vorgaben.

Dafür werden kurzfristig Neuregelungen in der Testverordnung angestrebt, wie die Deutsche Presse-Agentur nach Beratungen der Ressortchefs am Montag aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Bekannt wurden bislang Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Mit den kommunalen Spitzenverbänden soll nun beraten werden, wie Betrug weiter erschwert werden kann. Ansatzpunkte sollen demnach etwa sein, dass Sachkosten zur Zahl der Testkits von den Kassenärztlichen Vereinigungen mit den abgerechneten Tests abgeglichen werden. Die Teststellen könnten den Kassenärztlichen Vereinigungen ihre Steuer-Identifikationsnummer angeben müssen, damit Finanzämter abgerechnete Tests mit angegebenen Umsätzen abgleichen können. Die Zentren könnten eine schriftliche Bestätigung des Gesundheitsamtes vorlegen müssen, dass sie Tests ordnungsgemäß vornehmen.

Wie es aus den Teilnehmerkreisen weiter hieß, wurde zugleich betont, dass es gelungen sei, schnell eine funktionierende Testinfrastruktur mit vielen seriöse Anbietern aufzubauen. Testzentren würden auch schon kontrolliert und seien teils geschlossen worden. Ein Missbrauch des Testangebots sei aber nicht hinnehmbar.