Letztes Update:
20210527162750

Corona in den Haßbergen: Kritischer Wert stabil unter 50

16:24
27.05.2021
Acht Menschen haben sich neu mit dem Virus infiziert, der Inzidenzwert liegt bei 45,03. Das Landratsamt weist zudem darauf hin, dass sich ein Link zum Testnachweisformular geändert hat.

Kreis Haßberge - Das Gesundheitsamt meldet acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 4015, Stand 27. Mai, 14.30 Uhr. 3831 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Aktuell infiziert sind 97 Personen. In häuslicher Isolation befinden sich 106 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 45,03 (Stand: 27. Mai, 0.00 Uhr). Mittlerweile wurden insgesamt 1182 Fälle der britischen Virusmutante bestätigt. Die südafrikanische Variante wurde bisher in sieben Fällen nachgewiesen. Bei 39 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis noch aus.

Mittlerweile verzeichnt man im Landkreis Haßberge 22.926 Erstimpfungen und 10.469 Zweitimpfungen in den Impfzentren. Die Hausärzte im Landkreis haben bisher 10.228 Dosen verabreicht (8.851 Erstimpfungen und 1.377 Zweitimpfungen). Dazu kommen noch 600 Impfungen in den Haßberg-Kliniken.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Kontaktbeschränkungen auch für Gäste gelten, die die Außengastronomie besuchen. Ist die Inzidenz zwischen 50 und 100 – wie aktuell im Landkreis Haßberge der Fall, braucht es keinen Corona-Test, wenn beispielsweise ein einziger Hausstand in den Biergarten geht. Ein Test ist außerdem unnötig, wenn sich vollständig geimpfte und genesene Personen treffen. Trifft sich ein Hausstand mit einem anderen Hausstand, wobei niemand geimpft oder genesen ist, ist ein Test notwendig. Die Maximalzahl an Personen, die sich treffen dürfen, darf fünf nicht überschreiten. Kinder unter 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesene bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Das Gesundheitsamt Haßberge hat die Voraussetzungen geschaffen, damit Bürgern die Luca App nutzen können. Durch die App können Infektionsketten in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt schneller und besser nachverfolgt werden. Geschäfte, Schulen, Gastronomiebetriebe oder auch Kirchen können sich in der App registrieren und so die handschriftliche Kontaktpersonen-Nachverfolgung ersetzen. Statt sich in einer Besucherliste einzutragen, scannen Gäste dann ihren persönlichen QR-Code am Eingang. Wenn private Treffen wieder möglich sind, könnte die App auch dort genutzt werden. Die App kann mit jedem internetfähigen Smartphone oder Tablet im Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden. Nutzer von Smartphones mit anderen Betriebssystemen können eine Web-App nutzen, die über die Luca-Website www.luca-app.de verfügbar ist.

EU-Arneimittelbehörde entscheidet über Corona-Impfstoff für Kinder

15:53
27.05.2021
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will am Freitag über die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. 

Amsterdam - Der zuständige Experten-Ausschuss kommt deshalb zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Eine Zulassung gilt als wahrscheinlich. Die EMA will das Ergebnis um 15.00 Uhr in Amsterdam bekannt geben.

Gibt die Behörde grünes Licht, können künftig auch Kinder in der Europäischen Union gegen Covid-19 geimpft werden. Bisher ist das Präparat in der EU nur für Menschen ab 16 Jahren zugelassen. In den USA und Kanada dürfen bereits Kinder damit geimpft werden.

Der deutsche Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer haben die Erweiterung der Zulassung des Impfstoffes auch für 12- bis 15-Jährige beantragt. Sie legten Studien über eine sehr gute Wirksamkeit und Verträglichkeit vor. Die Ständige Impfkommission (Stiko in Deutschland hat allerdings angedeutet, dass sie auch im Fall einer EMA-Zulassung womöglich keine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder geben will, sondern nur für vorerkrankte Kinder.