Die Inzidenz in den Haßbergen liegt am Wochenende bei 62,8. Und auch in den Nachbarkreisen setzt sich der Trend zu niedrigeren Zahlen fort.
Am Pfingstmontag meldet das Gesundheitsamt im Landkreis Haßberge elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf knapp 4000 (3995; Stand: 24. Mai, 12 Uhr). Aktuell sind laut Kreisbehörde 111 Personen in den Haßbergen mit dem neuartigen Virus infiziert. Zurzeit werden sieben Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, davon zwei auf Intensivstationen. In häuslicher Isolation befinden sich 121 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 62, 8 (RKI, Stand: 24. Mai, 0.00 Uhr) und damit weiter knapp über der 50er-Marke.
Die hat die Stadt Bamberg mittlerweile an vier Tagen in Folge unterschritten. Nachdem am Sonntag mit 34,9 sogar ein Schritt unter die nächste magische Grenze, den Inzidenzwert von unter 35, gesetzt wurde, meldete das RKI für Pfingstmontag wieder einen Wert von 45,2. Auf ebenso gutem Weg scheint der Landkreis Bamberg, der nun ebenso konstant unter der 100er-Grenze liegt und entsprechend am Pfingstwochenende ebenfalls seine Biergärten öffnen konnte: 57,1 lautet die 7-Tages-Inzidenz am Montag.
Mehr Sorgen bereitet der Nachbarkreis Coburg. Laut Robert-Koch-Institut ( Stand: 24. Mai, 3.13 Uhr) hat in Bayern nur das schwäbische Memmingen mit einem Wert von 238 eine höhere Inzidenz als die Stadt Coburg mit 162 und der Landkreis Coburg mit 106. Der Landkreis Kronach, vor nicht langer Zeit gemeinsam mit den Haßbergen bayerischer Hotspot, liegt mit einem Wert von 97 nun knapp unterhalb der 100er-Inzidenz.
Und auch der Landkreis Schweinfurt hat den Sprung gemacht: Nach 116,1 am Samstag und 100,5 am Sonntag wird für Pfingstmontag ein Inzidenzwert von 89,2 registriert. Den Trend nach unten verfolgt auch die Stadt Schweinfurt, am Donnerstag noch mit einer Inzidenz von 211,5, mit 142,3 am Montag. Damit hat die Stadt jedoch nach wie vor den höchsten Wert in Unterfranken. Am niedrigsten ist der Inzidenzwert weiter im Landkreis Würzburg mit 33,3.
Das RKI warnt jedoch vor übereilter Vorfreude und weist aber hin, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet würden.